Heute, am 15. Mai 2026, wird die Region Trier-Saarburg zum Schauplatz intensiver Geschwindigkeitskontrollen. Ein Blick auf die aktuellen Blitzerstandorte zeigt, dass Autofahrer besonders aufpassen sollten. Der Blitzer-Service deckt nicht nur die Region Trier ab, sondern reicht auch bis nach Luxemburg und ins Saarland.

Am Morgen wird in Heinerscheid, an der N 7, sowie in Mensdorf, rue d’Ubersyren, gemessen. Wer mittags unterwegs ist, sollte in Tétange, rue Principale, vorsichtig sein. Im Saarland sind die Kontrollen an der B 268 in Losheim sowie auf der BAB 8 zwischen Merzig und der Landesgrenze zu Luxemburg und der BAB 623 zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und AD Friedrichsthal angesiedelt. Und das ist noch nicht alles – unangekündigte Kontrollen können an weiteren Orten ebenfalls stattfinden. Also lieber etwas langsamer machen!

Bußgelder und Punkte – Ein Überblick

Die Regeln sind klar: Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit Bußgeldern und Punkten bestraft. Innerorts beispielsweise gibt es bereits ab 10 km/h zu viel eine Strafe von 30 Euro – das bleibt dann aber ohne Punkte. Das kann sich jedoch schnell ändern: Ab 21 km/h zu schnell gibt es bereits einen Punkt, und bei 26 bis 30 km/h gibt’s sogar ein Monat Fahrverbot. Außerorts sind die Strafen ähnlich, jedoch etwas milder. Hier beginnt die Bußgeldtabelle bei 20 Euro für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 10 km/h.

Aufgepasst! Nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung erhält der Kfz-Halter den Bußgeldbescheid in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen, aber manchmal kann es bis zu 6 Monate dauern, bis der Brief im Briefkasten landet. Die Verjährungsfrist für Ordnungswidrigkeiten beträgt in der Regel 3 Monate, beginnend mit dem Tag des Verstoßes. Es ist also eine gute Idee, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Ein Blick auf den Bußgeldkatalog 2026

Der Bußgeldkatalog für 2026 ist bundeseinheitlich und regelt die Strafen für Verkehrsverstöße in Deutschland. Die letzte Aktualisierung fand am 15. Mai 2026 statt. Grundlage sind die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO), des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) und der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV). Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die häufigsten Verkehrsverstöße und werden mit Punkten ab 21 km/h bestraft. Bei innerorts 31 km/h und außerorts 41 km/h drohen Fahrverbote.

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Die Zahlen sprechen für sich: Jährlich gibt es ca. 2,45 Millionen Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Auch andere Verstöße wie das Handy am Steuer sind häufig – über 400.000 Menschen erwischen es jährlich. Es ist also kein Wunder, dass die Behörden ein waches Auge auf die Verkehrssicherheit haben.

Die Sanktionen sind vielfältig und reichen von Verwarnungs- und Bußgeldern bis zu Punkten im Fahreignungsregister (FAER). Dieses erfasst Verkehrsverstöße und hat bis 2026 mehr als 10 Millionen Personen verzeichnet. Wer sich also nicht an die Regeln hält, muss mit langfristigen Konsequenzen rechnen.