Friedrichroda, ein kleines Städtchen im Landkreis Gotha, hat sich in einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) einen bemerkenswerten Platz erobert: Rang zehn im „IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge“. Diese Auszeichnung ist nicht einfach nur ein Titel, sondern ein Beweis dafür, dass ostdeutsche Städte in Sachen Versorgung mit Ärzten, Schulen, Internet und Infrastruktur echt gut abschneiden. Über 11.000 Gemeinden wurden untersucht, und Friedrichroda gehört zu den besten – das ist mal eine Ansage!

Die Studie, die im Auftrag von Philip Morris erstellt wurde, bewertet insgesamt 17 Indikatoren. Dazu zählen unter anderem die Versorgung mit Kitas, Schulen, die Anbindung an Verkehr und die Erreichbarkeit von Ärzten. Während Nordrhein-Westfalen die meisten „sehr gut“ versorgten Gemeinden vorweisen kann – über 50% – ist der Osten Deutschlands ebenfalls nicht ohne. Ganze 30% der ostdeutschen Städte werden als „sehr gut“ eingestuft, das sind fast doppelt so viele wie im Westen. Das ist in der Tat ein kleiner Grund zur Freude für die Menschen hier, die oft mit dem Vorurteil leben müssen, dass es im Osten nicht so rund läuft.

Die Besten und die Schlechtesten

Und der Vergleich zeigt: Neben Friedrichroda gibt es noch weitere Städte in Thüringen, die sich gut schlagen. Erfurt wird auf Platz 146 gelistet und erhält die Auszeichnung „sehr gut“. Bad Tabarz, Gotha und Eisenach sind weitere Namen, die in der Liste auftauchen, auch wenn sie nicht ganz so hoch eingestuft sind. Auf der anderen Seite steht Gerstengrund im Wartburgkreis, die Schlusslichter sind bekannt: Mit Platz 10.810 von 10.817 hat es die kleine Gemeinde nicht leicht. Aber hey, jeder hat mal einen schlechten Tag, oder?

Ein bisschen wie im Schulsystem: Einige schnappen sich die besten Noten, während andere ums Überleben kämpfen. Und wenn wir schon von Noten sprechen, Berlin hat es auf Platz sechs geschafft! Radebeul in Sachsen ist sogar auf Platz sieben. Da kann man nur sagen, die ostdeutschen Städte haben sich echt auf den Weg gemacht, sich zu behaupten.

Ein Blick auf die Infrastruktur

Im Hinblick auf die Infrastruktur ist die Auswertung wirklich aufschlussreich. Es geht nicht nur um Schulen und Ärzte, auch Freizeitangebote wie Theater, Museen und Schwimmbäder spielen eine Rolle – und wir wissen ja, dass das Leben mehr ist als nur Arbeiten und Lernen. Die Erreichbarkeit von Apotheken, Pflegeeinrichtungen und die digitale Anbindung sind ebenfalls wichtige Punkte. Ein gutes Netz an Mobilfunk und Breitband ist heutzutage einfach unerlässlich, um nicht abgehängt zu werden, besonders in der heutigen Zeit.

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Schaut man sich die Ergebnisse der Studie genauer an, wird schnell klar, dass es im Osten oft besser läuft als gedacht. Vorurteile werden durch Fakten widerlegt, und es zeigt sich, dass die Lebensqualität in vielen ostdeutschen Städten durchaus hoch ist. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich immer. Für Interessierte gibt es auf dieser Seite weitere Informationen zu finden.