Heute ist der 3.05.2026, und während die Sonne langsam an Kraft gewinnt, bereiten sich die Freibäder in Rheinland-Pfalz auf die neue Saison vor. Das Thema Sicherheit steht dabei ganz oben auf der Agenda. Nun, nach den Vorfällen der letzten Jahre, wie den Übergriffen in Gelnhausen, ist es kein Wunder, dass die Verantwortlichen alles daran setzen, den Badegästen ein sicheres Umfeld zu bieten. Besonders im Fokus steht das Freibad Oberwerth in Koblenz, wo an stark besuchten Tagen zusätzliches Sicherheitspersonal zum Einsatz kommen soll. Ein kleiner Schritt, könnte man meinen, aber immerhin werden die Wasseraufsichtskräfte nicht aufgestockt. Der Eintrittspreis für 2026 wird übrigens bei fünf Euro liegen. So, das ist doch schon mal ein Anfang!
Im Rhein-Pfalz-Kreis gibt es ebenfalls Bewegung: Hier wird das Personal geschult – Konflikttraining steht auf dem Plan. Wer hätte gedacht, dass das Schwimmen im Freibad so viele Herausforderungen mit sich bringt? Und das zusätzliche Sicherheitspersonal wird mit etwa 40.000 Euro zu Buche schlagen. Übrigens, die Eintrittspreise steigen ab dem 1. Juni 2026 um satte zehn Prozent – die erste Erhöhung seit 2007. Der aktuelle Preis für eine Einzelkarte im Kreisbad Römerberg liegt bei 3,50 Euro. Wenn ich das so höre, frage ich mich: Wird das den Gästen ein besseres Gefühl geben?
Sicherheitskonzepte in anderen Städten
Ein Blick über die Landesgrenzen hinaus zeigt, dass auch in Berlin die Freibäder intensiv an ihren Sicherheitskonzepten arbeiten. In der Saison 2024 werden dort gleich 2,5 Millionen Euro in Maßnahmen investiert. Ziel ist es, Gewaltvorfälle und Tumulte zu verhindern, vor allem unter Jugendlichen und jungen Männern. Bis zu 20 Sicherheitsmitarbeiter sollen in der Hauptsaison im Einsatz sein. Das klingt nach einem ganz schönen Aufwand! Neu ist auch die Einführung einer Ampel auf der Homepage, die die Auslastung der Bäder anzeigt – bei Rot wird nicht eingelassen. Und die Ausweispflicht ab 14 Jahren bleibt bestehen, um die Kontrolle zu erhöhen. Ehrlich gesagt, ich finde die Idee mit den Online-Tickets, die zehn Prozent günstiger sind, ziemlich clever!
Doch es bleibt nicht nur bei der Technik. In Berlin haben die Mitarbeiter Schulungen und psychologische Beratung erhalten, um bestens vorbereitet in die Saison zu starten. Und auch die Videoüberwachung zur Identifikation von Störern bleibt ein fester Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Es wird also nicht nur auf die Zahlen geachtet, sondern auch auf die Menschen, die in diesen Bädern arbeiten. Ein guter Ansatz, um die Atmosphäre nicht wie einen Hochsicherheitsbereich wirken zu lassen.
Der Blick auf Prävention und Schulung
Im Rhein-Pfalz-Kreis und Umgebung setzen die Städte Landstuhl und Kaiserslautern auf Prävention und Schulung. Die Teilnahme an der Aktion „Flossen weg“ zur Sensibilisierung für sexualisierte Belästigung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Eintrittspreis im Naturerlebnisbad in Landstuhl bleibt stabil bei vier Euro. Es scheint, als würde man hier auf die richtige Mischung aus Sicherheit und Erschwinglichkeit setzen. Das Freibad Waschmühle in Kaiserslautern wird auch 2026 keine Preiserhöhung erleben, was sicherlich vielen Familien entgegenkommt.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Stadtwerke Trier in allen Bädern Sicherheitspersonal einsetzen, wobei die Anzahl je nach Betrieb variiert. Der Tageseintritt bleibt stabil bei fünf Euro, was für die Gäste sicherlich eine angenehme Nachricht ist. Das Freizeitbad Vallendar nutzt ein Scannersystem zur Kontrolle der Badegäste – immerhin kostet die Tageskarte dort sieben Euro. Und das Freibad am Willersinnweiher in Ludwigshafen plant, die Sicherheit durch einen privaten Sicherheitsdienst zu erhöhen. Die Kosten hierfür sind nicht unerheblich, aber die Sicherheit der Gäste hat offensichtlich Priorität.
Insgesamt gibt es viele Ansätze und Strategien, um die Sicherheit in den Freibädern zu gewährleisten. Die Herausforderungen sind groß – von der Verkehrssicherungspflicht über den Fachkräftemangel bis hin zu den zunehmenden Aggressionen. Es wird klar, dass die Sicherheit in Bädern nicht nur eine Frage des Geldes ist, sondern auch der qualifizierten Fachkräfte. Die Kombination von Rettungsschwimmer- und Security-Tätigkeiten in einer Fachkraft könnte der Schlüssel sein. Die Idee, Trainingsmodule für Aus- und Weiterbildung anzubieten, zeigt, dass man hier proaktiv denkt. Wenn das alles gut umgesetzt wird, könnte der Sommer für viele Badegäste eine unbeschwerte Zeit werden.