Am Sonntag, den 14. Juni, wird der Burgunder Platz in Limburgerhof ein ganz besonderes Fest feiern. Die Kreismusikschule des Rhein-Pfalz-Kreises wird ihr 55-jähriges Bestehen mit einem grandiosen 4. Klassik-Open-Air-Konzert zelebrieren! Da wird die Luft vibrieren und die Herzen höherschlagen – und das Beste daran: Der Eintritt ist frei! Ab 18 Uhr dürfen sich Musikliebhaber auf ein buntes Programm freuen, das von verschiedenen Ensembles gestaltet wird. Ein Bläserensemble, ein Jugendsinfonieorchester und das Bratschenpower-Orchester werden mit Pop-Songs und klassischen Stücken das Publikum begeistern.
Christoph Utz, der Musikschulleiter, betont, dass das Interesse am Musikunterricht in den letzten Jahren spürbar gestiegen ist. Eltern zeigen sich zunehmend motiviert, ihren Kindern frühzeitig die Möglichkeit zur musikalischen Förderung zu bieten. Das ist doch ein Zeichen, dass die Liebe zur Musik in unserer Gesellschaft wächst! Besonders im Instrumentalunterricht, wo die Kinder oft früher einsteigen, ist die Nachfrage hoch. Die Kreismusikschule hat ihr Angebot erweitert, sodass auch kleine Oboen, Kontrabässe und Geigen zur Auswahl stehen. Die jungen Musikanten, so stellt Hiltrud Wies fest, unterscheiden oft nicht zwischen Klassik und Pop – sie wollen einfach spielen, was ihnen gefällt.
Ein Blick hinter die Kulissen
Hiltrud Wies unterrichtet seit 35 Jahren Geige und Bratsche und hat während dieser Zeit viel erlebt. Sie merkt, dass die Schüler häufig Popstücke fordern, jedoch die klassischen Werke besser zu ihren Instrumenten passen. Handgemachte Musik erfordert Motivation und Ehrgeiz – und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, ist dabei nicht zu unterschätzen. Nach dem Konzert, so Christoph Utz, erhält die Musikschule regelmäßig Anfragen von Eltern, die nach freien Plätzen für ihre Kinder fragen. Das zeigt, wie wertvoll solche Open-Air-Veranstaltungen sind, um ein anderes Publikum zu erreichen und das Interesse an Musik zu fördern.
Doch was macht das Konzept der Kreismusikschule so besonders? Ein Blick über den Tellerrand hinaus – etwa zur Frankfurt School of Music, die seit über 25 Jahren Erfahrung in der musikalischen Ausbildung hat. Hier wird musikalische Frühförderung, Instrumentalunterricht und Gesang für alle Altersgruppen angeboten. Ein flexibles Unterrichtssystem ermöglicht individuelle Lernprogramme, sodass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene in verschiedenen Genres – von Rock über Pop bis hin zu Jazz und Klassik – unterrichtet werden können. Das Angebot an Leihinstrumenten auf Mietkaufbasis ist ein weiterer Pluspunkt, der den Zugang zur Musik erleichtert.
Die rund 50 Lehrer der Frankfurt School of Music unterstützen die Schüler auf ihrem musikalischen Weg und ermöglichen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Teilnahme an Ensembles, Bands und Konzerten. Solche Möglichkeiten zur musikalischen Entfaltung sind unbezahlbar und tragen zur Entwicklung junger Talente bei. In Zusammenarbeit mit öffentlichen Schulen wird zudem seit über 10 Jahren das musikalische Können der Schüler gefördert. Hier wird deutlich, dass Musik nicht nur eine Passion ist, sondern auch eine wichtige Rolle in der Entwicklung junger Menschen spielt.
Am 14. Juni wird das Klassik-Open-Air-Konzert also nicht nur ein Highlight für Liebhaber der klassischen Musik, sondern auch ein inspirierendes Event, das zeigt, wie vielschichtig und lebendig die Musikszene in der Region ist. Und wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Besucher nach diesem Abend die Gitarre oder das Klavier ganz neu für sich entdecken!