Die Burg Rheinfels, eine der beeindruckendsten Wehranlagen im Mittelrheintal, erstrahlt bald in neuem Glanz! Mit einem neuen Förderbescheid aus Mainz können die Sanierungsarbeiten, die bereits seit 2023 im Gange sind, fortgesetzt werden. Bürgermeister Falko Hönisch zeigt sich erfreut über die reibungslosen Abläufe und die hervorragende Vorplanung durch das Ingenieurbüro HAZ aus Kassel. Was für eine Erleichterung, wenn alles nach Plan verläuft! Und das Beste daran? Die Sanierungsarbeiten liegen sogar unter dem ursprünglichen Kostenplan.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, das Mauerwerk der Burg zu erhalten, die Sicherheit und Zugänglichkeit zu verbessern und die Attraktivität des historischen Bauwerks zu steigern. Ein ganz besonderes Highlight: Teile der unterirdischen Gänge sollen künftig für Besucher zugänglich gemacht werden. Das wird sicher ein spannendes Erlebnis! In den letzten Jahren wurden bereits drei Bauabschnitte erfolgreich abgeschlossen – von den Außenwänden der hohen Batterie über den Darmstädter Bau bis hin zur Außenwand des Großen Kellers. Die Vorfreude auf das, was da kommt, ist spürbar.

Ein Blick in die Zukunft

Bis Ende 2023 soll der vierte Bauabschnitt, der die Schildmauer der Kernburg und die Außenwand zum Gründelbachtal umfasst, abgeschlossen sein. Die Burg Rheinfels wird nicht nur ein architektonisches Denkmal bleiben, sondern auch eine der Ausstellungsflächen der BUGA29 im nächsten Jahr! Ein weiterer Grund zur Freude für die Region. Und das ist noch nicht alles: Die Bauabschnitte fünf und sechs sind für 2027 und 2028 geplant, was bedeutet, dass bis Ende 2028 rund 9.350 Quadratmeter Mauerfläche saniert sein sollen. Genial, oder?

Beeindruckend ist auch, dass die historische Struktur der Ruine dabei unberührt bleibt. Die Mauern werden gesichert und ausgebessert, und die fachgerechte Begrünung der Mauersockel wird abgetragen und nach den Arbeiten wieder eingepflanzt. Bei all dem wird nicht nur auf den Erhalt der Kulturhistorie geachtet, sondern auch auf die Umwelt, denn die Burg ist ein wichtiges Habitat für schützenswerte Arten.

Die finanzielle Unterstützung für diese beeindruckende Sanierung ist enorm. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Instandsetzung mit 85% der Gesamtkosten, was rund 8,3 Millionen Euro ausmacht! Davon stammen etwa 1,7 Millionen Euro aus der Denkmalförderung und über 5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Staatssekretärin Simone Schneider hat bereits einen Bescheid über eine Teilsumme der Denkmalförderung überreicht. Wie schön, dass hier so viele Hände zusammenarbeiten, um dieses historische Erbe zu bewahren!

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Eine Reise in die Vergangenheit

Wusstest du, dass die Burg Rheinfels bis 1794 als uneinnehmbar galt? Sie war die größte Wehranlage im Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen! Das zeigt, wie bedeutend dieses Bauwerk für die Region war und wie wichtig es ist, es für die kommenden Generationen zu erhalten. In der Vergangenheit wurden bereits über 733.000 Euro für denkmalpflegerische Maßnahmen bewilligt, und seit 2018 sind insgesamt 3,15 Millionen Euro für die Entwicklung des Areals bereitgestellt worden.

Die Stadt St. Goar profitiert ebenfalls von den Förderungen. Für 2023 stehen etwa 825.000 Euro aus dem „Strukturprogramm“ des Landes zur Verfügung, um das RheinUfer aufzuwerten und den Festplatz neu zu gestalten. Eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung liegt im Fokus, und das ist auch gut so!

Über die Jahre hinweg zeigt sich, dass der Denkmalschutz in Deutschland ernst genommen wird. Die Bundesregierung hat seit 2009 bis 2025 rund 547 Millionen Euro in den Denkmalschutz investiert. Mehr als 3.000 nationale Kulturdenkmäler und historische Orgeln wurden saniert. Die Förderung von mehr als 140 kulturell bedeutsamen Denkmälern ist ein weiterer Schritt, um das historische Erbe unseres Landes zu bewahren. Die Burg Rheinfels ist nur ein Teil dieses großartigen Mosaiks, und wir dürfen gespannt sein, wie sie in den nächsten Jahren erblühen wird!