In der malerischen Stadt Mayen, wo die Geschichte in den Mauern des Alten Arresthauses förmlich zu spüren ist, steht ein besonderes Ereignis ins Haus. Am Sonntag, den 5. Juli 2026, lädt der pastorale Raum Mayen zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und den Burgfestspielen Mayen zu einer Lesung ein, die man nicht verpassen sollte. Von 14:00 bis 16:00 Uhr wird der Journalist und Buchautor Tobias Haberl über sein Werk „Unter Heiden. Warum ich trotzdem Christ bin“ sprechen. Und das Beste daran? Der Eintritt ist frei! Natürlich ist eine Reservierung über die Website der Burgfestspiele Mayen erforderlich – aber hey, kostenlos ist doch schon mal ein super Anfang, oder?
Ein Blick auf das Buch verrät, dass es nicht nur um dogmatische Lehren geht. Haberl, geboren 1975 im Bayerischen Wald, hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Glauben in einer zunehmend säkularen Gesellschaft zu beleuchten. Mit einem Background in Literaturwissenschaften, die er sowohl in Würzburg als auch in Großbritannien studierte, bringt er nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch persönliche Erfahrungen mit. Es geht um Zweifel, Überzeugung und die Gotteserfahrungen, die uns im Alltag begegnen — Themen, die auch kirchenferne Menschen ansprechen dürften. Man könnte sagen, es ist eine Einladung zur Reflexion und zum Austausch, die besonders für Ehrenamtliche und diejenigen, die sich mit ihrem Glauben auseinandersetzen wollen, von Bedeutung ist.
Einmalige Gelegenheit zum Dialog
Nach der Lesung wird es die Möglichkeit geben, direkt mit Tobias Haberl ins Gespräch zu kommen. So wird die Veranstaltung nicht nur zu einem passiven Erlebnis, sondern zu einem aktiven Austausch. Vielleicht kommt der ein oder andere Zuhörer mit Fragen, Gedanken oder auch Zweifeln, die er schon lange mit sich herumträgt. Und genau das ist es, was die Veranstaltung so spannend macht — der Dialog. Es wird spannend zu erfahren, wie Haberl auf die unterschiedlichen Perspektiven seiner Zuhörer reagiert und welche Impulse aus diesen Gesprächen hervorgehen.
Mit Auszeichnungen wie dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis hat Haberl einen bemerkenswerten Weg als Journalisten und Schriftsteller eingeschlagen. Seine Texte sind nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Sie bringen Menschen dazu, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich mit der eigenen Glaubens- und Lebensrealität auseinanderzusetzen. Der Abend wird also nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern vielleicht auch zu einer neuen Sichtweise auf das Christentum und seine Rolle in der heutigen Welt.
Veranstaltungsdetails im Überblick
- Datum: Sonntag, 5. Juli 2026
- Ort: Altes Arresthaus, Mayen
- Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
- Eintritt: Frei (Reservierung erforderlich über www.burgfestspiele-mayen.de)
- Buch: „Unter Heiden. Warum ich trotzdem Christ bin“
Für alle, die sich für die Rolle des Glaubens in einer sich wandelnden Gesellschaft interessieren — und das sind ja viele, gerade in diesen Zeiten — bietet sich hier eine hervorragende Gelegenheit. Tobias Haberl wird seine Gedanken nicht nur vortragen, sondern auch den Raum für Diskussion und Reflexion öffnen. Ein Event, das sicherlich zum Nachdenken anregt und vielleicht sogar zu einem neuen Verständnis des Glaubens führen könnte. Also, nicht vergessen: Reservieren, vorbeikommen und teilnehmen!