Heute ist der 29. Mai 2026 und während die ersten warmen Sonnenstrahlen in Mainz-Bingen auf die Straßen fallen, wird die Vorfreude auf das Stadtradeln spürbar. Im Landkreis Mainz-Bingen beginnt im Juni das 11. Stadtradeln, und die Stimmung könnte nicht besser sein! Die bundesweite Kampagne für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz lädt dazu ein, die eigenen Räder aus dem Keller zu holen und die Pedale ordentlich in Schwung zu bringen.
Jeder, der im Landkreis wohnt, arbeitet oder zur Schule geht, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Ob allein oder im Team – gemeinsam Kilometer sammeln macht gleich doppelt Spaß! Die erfassten Kilometer können ganz bequem online oder über eine App eingetragen werden. Letztes Jahr wurden über 326.000 Kilometer geradelt, was beeindruckende 54 Tonnen CO2 einsparten. Wow! Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für unsere Gesundheit. Radfahren bringt frische Luft in die Lungen und sorgt für Bewegung an der frischen Luft.
Ein Fest für Radler
In Wiesbaden, direkt um die Ecke, wird ebenfalls kräftig in die Pedale getreten. Zum Auftakt gibt es eine aufregende Fahrradtour mit Picknick, organisiert vom Radbüro Wiesbaden und ADFC Wiesbaden. Am Sonntag um 15:00 Uhr geht’s los am Schillerdenkmal hinter dem Staatstheater. Die Strecke zieht sich über 5 Kilometer durch die Innenstadt und das wunderschöne Nerotal zum Kulturpark am Schlachthof. Die Wiesbadener sind bis Mitte Juni eingeladen, viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen und Kilometer zu sammeln. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das ganz einfach unter stadtradeln.de/wiesbaden erledigen.
Das STADTRADELN ist nicht nur ein lokales Highlight, sondern auch Teil eines internationalen Fahrradwettbewerbs, der Menschen dazu anregt, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September radeln Teilnehmer über einen Zeitraum von 21 aufeinanderfolgenden Tagen beruflich und privat, was den Anreiz erhöht, das Auto stehen zu lassen. Am Ende winken Prämien für die aktivsten Kommunen, Teams und Teilnehmer. Das Ziel ist klar: Menschen spielerisch zum Umstieg aufs Rad motivieren!
Ein Zeichen für die Zukunft
Wichtig ist dabei, dass die Infrastruktur für Radfahrer ausgebaut wird. Sicheres Radfahren hängt von gut ausgebauten Wegen ab. Kommunalpolitiker sind eingeladen, selbst mitzufahren und die Radfahrbedingungen in ihrer Kommune zu testen. Zudem gibt es die Plattform RADar!, über die Bürger Störstellen wie Schlaglöcher oder endende Radwege melden können – ein echter Schritt in Richtung Verbesserung!
Das Klima-Bündnis, das STADTRADELN seit 2008 organisiert, hat über 1.700 Mitglieder in 27 europäischen Ländern. Bei der letzten Aktion haben rund 300.000 Menschen aus knapp 900 Kommunen insgesamt 60 Millionen Kilometer geradelt. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie viele Menschen bereit sind, für ein gutes Klima aktiv zu werden. Und das Beste? Die Durchführung der Kampagne ist kostengünstig und mit wenig Aufwand verbunden. In vielen Bundesländern gibt es sogar finanzielle Förderungen, um Radverkehrsprojekte zu unterstützen.
Für alle, die an Radverkehrsprojekten arbeiten möchten, gibt es ein zweistufiges Antragsverfahren zur Förderung. Dabei müssen zunächst Projektskizzen eingereicht werden, zur Antragstellung wird man dann aufgefordert. Die genauen Fristen und Verfahren sind zu beachten, aber das Engagement für den Radverkehr wird belohnt. Schließlich ist es ein ganz entscheidender Beitrag für unsere Umwelt und die Lebensqualität in unseren Städten.