Heute ist der 18.06.2026 und wir blicken auf eine Zeit, in der der Fußball nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Netz für Aufregung sorgt. Der globale Fußballverband FIFA hat sich nicht nur die sportlichen Leistungen der Athleten auf die Fahnen geschrieben, sondern auch die Sicherheit und das Wohlbefinden der Spielerinnen und Spieler in sozialen Medien. Eine große Herausforderung, denn Beleidigungen, Drohungen und Anfeindungen sind für viele Sportler der Alltag – das ist ein Fakt, den wir nicht ignorieren können.

Seit dem Beginn der WM in Nordamerika hat die FIFA massive Anstrengungen unternommen, um gegen diese Hasskommentare vorzugehen. Über 3,8 Millionen Wortmeldungen wurden bereits überprüft, und dabei kamen erschreckende 388.000 Kommentare und Beiträge zur Löschung. Im Vergleich dazu wurden während der gesamten WM 2022 nur 287.000 Beiträge gelöscht. Man könnte sich fragen: Woher kommt dieser Anstieg? Die Antwort liegt in der wachsenden Nutzung von sozialen Medien und der damit verbundenen Anonymität, die viele dazu verleitet, ihre negativen Gedanken ungefiltert zu äußern.

Technologie im Einsatz gegen Hass

Ein bemerkenswerter Fortschritt auf diesem Gebiet ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Der Dienst zum Schutz vor Anfeindungen in sozialen Medien (SMPS) hat seit 2022 über zehn Millionen beleidigende Kommentare in sozialen Medien erfolgreich ausgeblendet. Die KI analysiert Posts und Kommentare in Echtzeit auf Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, Twitter und YouTube. Die Zahlen sind beeindruckend: Über 33 Millionen Posts wurden auf 15.302 Konten untersucht. Diese Technik ist ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung, um das Fußballumfeld sicherer zu machen. Und ganz wichtig: Beleidigende Kommentare werden den Betroffenen nicht angezeigt, um psychische Auswirkungen zu vermeiden.

Doch nicht nur die Technik allein macht den Unterschied. Auch persönliche Gespräche und Diskussionen sind entscheidend. So fand jüngst eine Diskussionsgruppe in Atlanta statt, an der unter anderem George Weah, Mercy Akide und David Gerson teilnahmen. Weah, selbst ein ehemaliger Fußballprofi, äußerte, dass sich seit seinen aktiven Zeiten nicht viel geändert habe. Das zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen zu erziehen und ihnen die Werte gegen Diskriminierung und Hass zu vermitteln.

Ein Blick in die Zukunft

Mit dem SMPS wird ab 2024 ein Dienst bereitstehen, der dauerhaft allen 211 FIFA-Mitgliedsverbänden sowie deren Spielerinnen und Spielern zur Verfügung steht. Das ist ein großer Schritt, um die Sicherheit im Fußball weiter zu erhöhen. Aber es bleibt noch viel zu tun. Eine Untersuchung der FIFA ergab, dass Fußballerinnen bei den Weltmeisterschaften 2022 und 2023 prozentual häufiger beleidigt wurden als ihre männlichen Kollegen. Diese Diskrepanz zeigt, dass es nicht nur um technische Lösungen geht, sondern auch um gesellschaftliche Veränderungen, die notwendig sind, um die toxische Kultur im Umgang miteinander zu bekämpfen.

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Die FIFA verfolgt mit ihrem Engagement einen klaren Kurs: Hassrede aus dem Sport zu verbannen und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Das ist eine Herausforderung, die alle betrifft – Spieler, Fans und Verbände. Es wird Zeit, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen, um das Netz zu einem freundlichen Ort für alle zu machen.

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