Heute ist der 23.07.2026 und wir blicken auf die faszinierende Welt der Discounter in Deutschland, insbesondere auf Lidl, der 1973 in Ludwigshafen am Rhein von Josef Schwarz gegründet wurde. Der Name „Lidl“ ist eine Hommage an einem früheren Geschäftspartner, Ludwig Lidl. Interessant, oder? Lidl gehört zur Schwarz-Gruppe, die mit einem Jahresumsatz von über 150 Milliarden Euro der größte Lebensmittelhändler in Europa ist und auch Kaufland umfasst. Mit über 12.000 Standorten weltweit, vor allem in Europa und den USA, hat Lidl einen riesigen Einfluss auf den Markt.

Die Coronapandemie brachte einige Veränderungen mit sich – die Schwarz-Gruppe hat eigene Frachtschiffe in Betrieb genommen, um die Lieferketten zu optimieren und die Kosten zu senken. Gleichzeitig zeigt ein Preisvergleich zwischen Lidl, Aldi, Rewe und Edeka, dass die Preise für Eigenmarken oft identisch sind. Ein Test ergab, dass sieben Artikel in allen vier Märkten den gleichen Preis von 13,22 Euro hatten. Das ist doch schon mal eine gute Nachricht für Schnäppchenjäger!

Preissenkungen und Preisbewusstsein

Im Jahr 2025 startete Lidl eine Preissenkungsoffensive, die tatsächlichen Preissenkungen lagen bei 1,8% für Lidl und 2,5% für Aldi. Dennoch, die Lebensmittelpreise in Deutschland sind seit 2022 um etwa 41% gestiegen – das lässt einem schon die Mundwinkel sinken. Die Preissenkungen der Discounter scheinen da nur einen Tropfen auf den heißen Stein zu bewirken. Eine Analyse von 2000 Produkten ergab, dass die Preise der Eigenmarken bei Lidl, Aldi, Rewe und Edeka nahezu identisch sind. Ein kluger Schachzug für die Kunden, die durch das Kombinieren von Sonderangeboten in verschiedenen Märkten erheblich sparen können.

In Tests von Ökotest zwischen 2020 und 2022 schnitt Lidl mit einer Durchschnittsnote von 2,0 besser ab als Aldi, das 65 „Sehr gut“-Bewertungen erhielt. Bei Stiftung Warentest erzielten beide die gleiche Durchschnittsnote von 2,5. Im Nonfood-Bereich jedoch hat Lidl gemischte Bewertungen – während die „Parkside“-Werkzeuge für leichtere Arbeiten geeignet sind, gab es beim E-Bike „Crivit“ sicherheitsrelevante Mängel. Das zeigt, dass man auch beim Discounter nicht blind zuschlagen sollte.

Der Discounter-Wettbewerb und das Kaufverhalten der Verbraucher

Der Wettbewerb zwischen Aldi und Lidl ist intensiv und sie senken die Preise abwechselnd. Laut IFH Köln vergleichen über 70% der Verbraucher Preise und nutzen Sonderangebote häufiger. Das ist in Zeiten steigender Preise auch keine Überraschung. Vergleichsapps wie Smhaggle analysieren 2.000 Produkte, die bei allen Anbietern erhältlich sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Preise bei Discountern und Supermärkten nahezu identisch sind, abgesehen von ein paar Ausnahmen. Das gilt sowohl für Eigenmarken als auch für Markenprodukte, unabhängig vom Anbieter.

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So haben Supermärkte wie Rewe und Edeka ihre Preise angepasst und bieten viele Produkte inzwischen zu Discounterpreisen an. Rewe hat sogar mehrere Tausend Produkte dauerhaft auf Discounter-Niveau im Angebot. Edeka verfolgt ein ähnliches Vorgehen. Die Unterschiede zwischen Discountern und Supermärkten schwinden, wobei Discounter auch in ihre Sortimente investieren und ein ansprechenderes Ambiente schaffen. Die Kaufentscheidung wird dadurch für viele Kunden erleichtert, da Discounter in der Regel weniger Artikel führen.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Discounter einen Marktanteil von über 38% haben, während Supermärkte wie Rewe und Edeka bei etwa 28,5% liegen. Die anhaltende Verschiebung zugunsten der Discounter lässt sich durch das gestiegene Preisbewusstsein infolge der Inflation erklären. Sparen ist durch gezielte Käufe von Aktionsprodukten möglich, ganz gleich, wo man einkauft. Wer clever vergleicht und die richtigen Apps nutzt, kann beim Wocheneinkauf ordentlich Geld sparen.

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