Heute, am 29. April 2026, fiel der Startschuss für die zweite Runde des Projekts „MINTgedacht – Forschen im Reallabor“ an der Universität Koblenz. 15 Schülerinnen der Klassenstufen 10 und 11 aus der Region sind bereit, sich auf ein spannendes Abenteuer in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeben. Bei einer Auftaktveranstaltung auf dem Campus der Universität wurde die Gruppe herzlich begrüßt und hatte die Gelegenheit, sich vorzustellen.
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche mit einem Interesse an MINT-Fächern zu fördern. Die Teilnehmenden werden in interdisziplinären Teams arbeiten, um eigene Forschungsprojekte zu realen, umweltbezogenen Fragestellungen zu entwickeln und durchzuführen. Dabei stehen ihnen die MINT-Didaktiken der Universität Koblenz mit Rat und Tat zur Seite. In den kommenden sechs Monaten werden die Schülerinnen ihre Ideen weiter ausarbeiten und bis zur Abschlussveranstaltung nach den Herbstferien umsetzen.
Forschung für die Zukunft
Ein besonderes Highlight der Auftaktveranstaltung war die Präsentation von zwei Teams aus dem ersten Durchgang, die ihre innovativen Forschungsprojekte erneut vorstellten. Diese inspirierenden Beiträge motivierten die neuen Teilnehmenden, erste Forschungsteams zu bilden und kreative Projektideen in einem gemeinsamen Brainstorming zu entwickeln.
Unterstützt werden die Schülerinnen nicht nur durch das „MINTgedacht“-Team, sondern sie haben auch Zugang zu den Laboren und der technischen Ausstattung der Universität Koblenz. Der nächste Schritt in ihrem Forschungsprozess wird die Präsentation der weiterentwickelten Ideen im Juni in Form kurzer Pitches sein.
Ein erfolgreiches Vorbild
Der erste Durchgang von „MINTgedacht“ endete im März 2026, wobei 14 Schülerinnen ihre Projekte erfolgreich präsentierten und mehrere Teams sogar ausgezeichnet wurden. Dieses Projekt wird von den rheinland-pfälzischen Ministerien für Bildung, Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie Wissenschaft und Gesundheit gefördert. Es ist Teil einer breiteren Initiative zur Förderung von MINT-Talenten in Deutschland.
In diesem Kontext ist es wichtig zu erwähnen, dass es zahlreiche Organisationen und Initiativen gibt, die sich für die MINT-Förderung einsetzen. Der Verein zur MINT-Talentförderung e.V. beispielsweise plant bundesweite Programme und unterstützt MINT-Exzellenz-Züge an Internaten. Zudem engagieren sich zahlreiche Stiftungen, wie die Klaus Tschira Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung, um das Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken und Schülerinnen auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
Das „MINTgedacht“-Projekt an der Universität Koblenz ist ein leuchtendes Beispiel für die kreative und praxisnahe Förderung junger Talente in den MINT-Fächern. Mit der Unterstützung von erfahrenen Lehrkräften und durch den Austausch mit Gleichgesinnten werden die Schülerinnen nicht nur ihr Wissen vertiefen, sondern auch wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft sammeln.