Rettet das Farbenmeer: Kaiserslautern braucht unsere Unterstützung für „Alles muss raus!“
Heute ist der 16.07.2026 und die Vorfreude auf das inklusive Straßentheater- und Musikfest „Alles muss raus!“ in Kaiserslautern steigt ins Unermessliche. Vom 17. bis 19. Juli wird die Innenstadt zur lebendigen Open-Air-Bühne, auf der rund 200 Künstlerinnen und Künstler aus elf Ländern ihre Kunst präsentieren. Es ist ein Fest für alle, ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung – hier wird Vielfalt großgeschrieben!
Der Auftakt in der Fruchthalle wird ein echtes Spektakel: Mit einer Revue aus Musik, Tanz und Akrobatik wird die Atmosphäre zum Klingen gebracht. Man kann sich schon jetzt die mystischen Figuren, poetischen Tanzstücke und die Luftakrobatik bildlich vorstellen – das wird ein Fest der Sinne! Doch so schön die Vorfreude auch ist, die Realität sieht anders aus. Die Finanzierung des Festivals gestaltet sich zunehmend schwierig. Die Kosten für Reisen, Übernachtungen, Gagen und Sicherheitsvorgaben steigen jedes Jahr. Ein Hauptförderer für 2026 ist weggebrochen, was die Zukunft dieser bunten Veranstaltung gefährdet.
Ein Aufruf zur Unterstützung
Das Leitungsteam, bestehend aus den Schwestern Christina und Elisabeth Schelhas, ist aktiv auf der Suche nach Unterstützung – und das nicht nur in Form von finanziellen Mitteln. Besucher sind eingeladen, über einen QR-Code zu spenden oder Merchandising-Artikel wie Solidaritäts-Buttons und Aufkleber zu erwerben. Um die Kunst und Kultur in Kaiserslautern zu retten, braucht es die Solidarität der Gemeinschaft. Im Herbst 2026 wird eine Entscheidung über die Zukunft des Festivals getroffen – ein Moment, der nicht nur die Künstler, sondern auch die Stadt in Atem halten wird.
Die Bundesregierung hat zwar einen Festivalförderfonds ins Leben gerufen, der Festivals im Bereich populäre Musik und Jazz mit bis zu 50.000 Euro unterstützt, aber die Mittel sind limitiert. Von den insgesamt vier Millionen Euro, die bereitgestellt werden, profitiert eine Vielzahl von Festivals aus ganz Deutschland. Insbesondere Festivals außerhalb der Metropolen werden gefördert, was eine positive Nachricht für Initiativen wie „Alles muss raus!“ sein könnte. Aber es bleibt eine Herausforderung, gerade für neue und innovative Formate, die es schwer haben, die nötigen Mittel zu akquirieren.
Die kulturelle Bedeutung
Die kulturelle Landschaft in Deutschland ist reich und vielfältig, doch sie braucht Unterstützung, besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Festivals wie „Alles muss raus!“ sind nicht nur ein Schaufenster für künstlerische Vielfalt, sondern auch ein wichtiger Teil der Gemeinschaft. Der Zugang zur Förderung wurde auf innovative und spartenübergreifende Formate ausgeweitet, doch die Realität sieht oft anders aus. Über 575 Anträge wurden eingereicht, aber nur 127 erhielten eine Zusage – ein harter Schnitt für viele, die sich engagieren und etwas bewegen wollen.
Die Entscheidung über die Zukunft des Festivals steht bevor. Der Zauber von Kaiserslautern, die Farben und Klänge, die die Stadt durchziehen, dürfen nicht verloren gehen. Lassen wir uns von der Begeisterung mitreißen und unterstützen wir unsere Künstler und die kreative Community, denn ohne sie wäre unser Leben nur halb so bunt!
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
