In Kaiserslautern, wo die Kunstszene blüht und das kreative Potential sprudelt, wurde am 19. Juni 2026 ein ganz besonderer Moment gefeiert. Fabian Knöbl, ein Künstler mit Wurzeln in Kirchheimbolanden, erhielt den Lions Club Lutra Art Award – bereits die vierte Auszeichnung, die dieses ehrenvolle Forum seit 2021 vergibt. Die Preisverleihung fand in der beeindruckenden Pfalzgalerie statt, einem Ort, der wie geschaffen ist für zeitgenössische Kunst und kreative Entfaltung.

Die Arbeiten von Knöbl, die unter dem Titel „Good News“ gezeigt werden, sind eine wahre Augenweide. Seine asymmetrische, papierweiße Skulptur, verziert mit blauen und schwarzen Akzenten, fängt den Blick und fordert zum Staunen auf. Die handflächengroßen Skulpturen sind präzise, linear und geometrisch – sie scheinen in ihrer Schlichtheit fast zu schweben. Diese Arbeiten sind bis Ende Juli im mittleren Foyer der Pfalzgalerie zu bewundern. Öffnungszeiten sind freitags bis sonntags sowie dienstags und mittwochs von 10 bis 17 Uhr, donnerstags sogar bis 20 Uhr.

Kunst, die verbindet

Der Lions Club Lutra, zusammen mit dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, hat sich zur Aufgabe gemacht, Künstler aus der Region zu fördern und die Kunstszene zu bereichern. Mit der Auszeichnung ist nicht nur Ruhm verbunden, sondern auch ein Ankauf für die Graphische Sammlung des Museums, was Knöbls Werke in die dauerhafte Sammlung bringt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Jury, die die Preisträger auswählt, aus namhaften Persönlichkeiten der Kunstwelt besteht, darunter Tobias Wiebelt und Jörg Heieck. Die Jury hat ein feines Gespür für das Besondere, und das zeigen sie mit ihrer Auswahl.

Knöbl ist kein Unbekannter in der Kunstszene. Bereits 2024 war er mit seinen Arbeiten beim Pfalzpreis im mpk vertreten. Er hat sich einen Namen gemacht mit seinen Papierschnitten, die zeichnerische und bildhauerische Aspekte miteinander verbinden. Dabei ist sein Umgang mit Papier bemerkenswert – er nutzt es nicht nur als Bildträger, sondern als aktives Gestaltungsmittel. Mit einem Messer löst er Linien aus der Fläche heraus, was seinen Arbeiten eine ganz eigene Dimension verleiht.

Ein forschender Spaziergänger

Knöbl beschreibt sich selbst als „forschenden Spaziergänger und Sammler scheinbarer Nebensächlichkeiten“. Diese Perspektive bringt er in seine Kunst ein, die oft die Grenze zwischen dem Alltäglichen und dem Außergewöhnlichen verschwimmen lässt. Seine Werke entstehen nicht einfach, sie sind das Resultat einer tiefen Auseinandersetzung mit der Welt um ihn herum. Mit ansteckender Begeisterung und einem offenen Blick für Details hat er an zahlreichen Ausstellungen und Projekten in Europa und den USA teilgenommen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie seine Kunst nicht nur lokal, sondern auch international Anklang findet.

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Die Veranstaltung zur Preisverleihung war öffentlich und kostenfrei, und der Lions Club Lutra sorgte im Anschluss für einen Umtrunk, bei dem sich Kunstliebhaber und Interessierte austauschten. In einer Welt, die oft von Hektik geprägt ist, bietet die Kunst einen Rückzugsort, einen Raum für Reflexion und Inspiration. Und genau das wollte man mit dieser Auszeichnung erreichen – die Kunstszene in Lautern zu stärken und auf die Talente aufmerksam zu machen, die hier gedeihen.

Kunstpreise und Chancen für Nachwuchskünstler

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Kunstpreisen, die Künstler fördern und sichtbar machen. Ein Beispiel ist der Kunstpreis Deutschland 2026/27, der dank seiner überregionalen Ausrichtung und der Unterstützung von Experten zu den renommiertesten Wettbewerben des Landes zählt. Hier können akademisch gebildete Kunstschaffende, Nachwuchs-Künstler sowie Profi-Autodidakten ihre Werke einreichen und ihr Talent unter Beweis stellen. Die Nominierungen erfolgen in verschiedenen Disziplinen, und es werden bis zu 40 Werke ausgezeichnet. Ein schöner Anreiz für all jene, die sich in der Kunstwelt behaupten wollen!

So bleibt zu hoffen, dass Fabian Knöbl und seine Kollegen weiterhin kreative Impulse setzen und die Kunstszene in Kaiserslautern und darüber hinaus bereichern. Ein bisschen mehr Kunst in unserem Alltag – das kann nicht schaden!

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