Am 1. Juli 2026 war es soweit: Im malerischen Haus Beda in Bitburg fand die feierliche Verabschiedung von Andreas Kruppert als Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm statt. Rund 150 Gäste aus den verschiedensten Bereichen – Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft – versammelten sich, um diesem besonderen Anlass beizuwohnen. Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Ludwig, MdL, öffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten und würdigte die Verdienste Krupperts, der seit dem 1. Dezember 2021 die Geschicke des Kreises lenkte.

Die Gästeliste war prominent besetzt: Neben dem rheinland-pfälzischen Minister Sven Teuber waren auch Vertreter des Landkreistages Rheinland-Pfalz sowie zahlreiche kommunale Mandatsträger und Behördenvertreter anwesend. Minister Teuber und die Landrätin Julia Gieseking hoben in ihren Ansprachen Krupperts bürgernahe Amtsführung und seine bedeutende Rolle in der interkommunalen Zusammenarbeit hervor. Diese Zusammenarbeit ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je, denn sie ermöglicht effizientere Lösungen in Bereichen wie Infrastruktur und Digitalisierung – Themen, die auch Kruppert während seiner Amtszeit stets im Blick hatte.

Herausforderungen und Erfolge

Michael Ludwig hielt eine bewegende Laudatio, in der er an die herausfordernden Rahmenbedingungen während Krupperts Amtszeit erinnerte. Die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe von 2021 waren nur einige der Herausforderungen, die das Team meistern musste. Besonders eindrucksvoll war Krupperts unermüdlicher Einsatz für den Wiederaufbau, die Digitalisierung der Verwaltung und die Verbesserung der medizinischen Versorgung. Sein Engagement blieb nicht unbemerkt: Für seine besonderen Verdienste um den Landkreis erhielt er die Ehrennadel „Kreiswappen in Gold“ – ein wohlverdienter Lohn für all die Mühen.

In seinen Schlussworten bedankte sich Kruppert herzlich bei seiner Familie, den Mitarbeitenden sowie den politischen Gremien und Partnern für die stets gute Zusammenarbeit. Es war spürbar, dass ihm die Menschen am Herzen lagen. Die Veranstaltung wurde musikalisch von einem Ensemble unter der Leitung von Marco Rollmann begleitet, was der Feier einen festlichen Rahmen verlieh. Viele Gäste nutzten den Empfang, um sich persönlich von Kruppert zu verabschieden und ihm alles Gute für seine neue Rolle als Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier zu wünschen.

Interkommunale Zusammenarbeit – ein Schlüssel zum Erfolg

Die interkommunale Zusammenarbeit, die Kruppert so sehr am Herzen lag, ist ein zentrales Element für die Entwicklung der Region. Kleinere Städte und Gemeinden profitieren von gebündeltem Fachwissen und professionellen Strukturen. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation zwischen St. Alban und Gerbach, die einen gemeinsamen Friedhof betreiben. Die Verwaltung erfolgt durch die beiden Bürgermeister, und die Kostenverteilung ist klar geregelt. Solche Modelle zeigen, wie durch Zusammenarbeit nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch die Servicequalität für die Bürger verbessert werden kann.

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Ein weiteres Beispiel ist der Zweckverband Eichwald in Baden-Württemberg, der vier Kommunen umfasst und bereits beträchtliche finanzielle Erträge erwirtschaften konnte. Solche Initiativen sind nicht nur Vorbilder für andere Regionen, sondern auch eine Bestätigung dafür, dass Zusammenarbeit Früchte trägt – im wahrsten Sinne des Wortes!

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