Am Montagabend in der Stadthalle Kirchheimbolanden war es soweit: Die Sportler des Jahres 2025 wurden gefeiert. Eine Veranstaltung, die die Gemeinschaft zusammenbrachte, mit etwa 220 Besuchern, die sich in einem bunten Mix aus Ehrung und Unterhaltung versammelten. Wolfgang Pfeiffer, der Sportchef der RHEINPFALZ, übernahm die Moderation und führte charmant durch den Abend. Auch Landrat Rainer Guth ließ es sich nicht nehmen, einige Worte an die Anwesenden zu richten. Themen wie Respekt, Disziplin und Teamgeist standen im Mittelpunkt, und es war spürbar, wie wichtig der Gemeinschaftssinn für alle Beteiligten war. Das Duo „Woiboyz“ sorgte für die musikalische Untermalung und lockerte die Stimmung zusätzlich auf.

Ein ganz besonderer Moment war die Ehrung von Johannes Finck, der als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde. Der 65-Jährige, der beim TuS Göllheim tätig ist, strahlte vor Freude und betonte, dass diese Auszeichnung nicht nur ihm, sondern dem gesamten Team gebührt. „Ich war in Göllheim noch nicht fertig!“, bemerkte er mit einem Schmunzeln und hob die Bedeutung des Engagements aller Vereinsmitglieder im Mannschaftssport hervor. Finck ist nicht nur Trainer, sondern hat auch einen Nebenjob bei einem Handball-Bundesligisten – ein wahres Multitalent!

Ein Abend voller Überraschungen

Die Veranstaltung war nicht nur eine Plattform für Ehrungen, sondern auch ein Ort der Überraschungen. Franziska Schmitt wurde zur Sportlerin des Jahres gewählt, und das mit 92 Stimmen Vorsprung vor ihrer Konkurrentin Lisa Schwingel. Die Freude bei Schmitt war riesig, und man konnte ihren Stolz förmlich spüren. Max Rahm, der als Sportler des Jahres ausgezeichnet wurde, konnte aufgrund von anderen Verpflichtungen nicht persönlich erscheinen – sein Vater nahm den Preis stellvertretend entgegen. Lucca Seipenbusch, Dritter bei der Wahl, stellte seine Sportart Discgolf vor und sorgte für einige neugierige Gesichter im Publikum.

Die Judoka und Ju-Jutsuka des TV Kirchheimbolanden zeigten beeindruckende Vorführungen, die großen Anklang fanden. Außerdem gab es einen kleinen Wermutstropfen: Der Donnersbergtrail und der Wandermarathon mussten wegen Forstamtsauflagen abgesagt werden. Ulrich Schlicher, der Vorsitzende des TV Kirchheimbolanden, äußerte sich erfreut über die hohe Besucherzahl und die positive Stimmung, die den Abend prägte. Trotz der Lokalrivalitäten zwischen TV Kirchheimbolanden und Fastbreaks Rockenhausen wurde Fairness großgeschrieben – das machte den Abend umso schöner.

Ehrungen auf großer Bühne

Die Feierlichkeiten zur Sportler-Ehrung sind nicht nur lokal von Bedeutung, sondern stehen auch im Kontext größerer Veranstaltungen. Am 21. Dezember 2025 wurden in Baden-Baden die „Sportler des Jahres“ zum 79. Mal gekürt. Leo Neugebauer, der Zehnkämpfer und Goldmedaillengewinner bei der Leichtathletik-WM in Tokio, wurde zum Sportler des Jahres gewählt. Franziska Preuß, die im Biathlon-Gesamtweltcup triumphierte, erhielt den Titel der Sportlerin des Jahres. Auch die deutsche Basketball-Nationalmannschaft, die sich den Titel der Mannschaft des Jahres sicherte, glänzte mit ihren Erfolgen. Es ist interessant zu sehen, wie die verschiedenen Sportarten miteinander verwoben sind und wie sehr das Engagement und der Teamgeist in allen Bereichen gefördert werden.

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Insgesamt war der Abend ein wahrhaft festliches Ereignis, das die Gemeinschaft im Donnersbergkreis zelebrierte und die Leistungen der Sportler und Trainer ins Rampenlicht rückte. Die Emotionen, die Leidenschaft und die Freude waren greifbar – ein echtes Fest des Sports, das man nicht so schnell vergessen wird.

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