Kultur verbindet: Neue Bierzeltgarnituren stärken Gemeinschaft in Kaisersesch
In Kaisersesch gibt es Grund zur Freude! Maria Oster, die Vorsitzende des Vereins TheaterKultur Kaisersesch, hat zwei frisch überholte Bierzeltgarnituren in Empfang genommen. Diese neuen Sitzgelegenheiten werden nicht nur den Gästen des Theaters zugutekommen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken. Die Garnituren wurden von engagierten Teilnehmern der Maßnahme „Perspektiven eröffnen Plus“ aus der Holzwerkstatt der Mosel-Akademie Cochem liebevoll aufgearbeitet. Unter der Anleitung von Ausbilder Alexander Hein haben die Teilnehmer nicht nur handwerkliches Geschick bewiesen, sondern auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt erweitert.
Die Renovierung dieser Bierzeltgarnituren ist Teil eines größeren Projekts, das vom Europäischen Sozialfonds Plus und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz gefördert wird. Ziel ist es, erwerbslosen Menschen und Personen mit Migrationshintergrund stabile Tagesstrukturen zu bieten und sie bei der Erkundung möglicher Berufsfelder zu unterstützen. Ein weiterer Unterstützer, Martin Kranz vom Getränkehandel Zappei in Cochem, stellte die ausrangierten Garnituren unentgeltlich zur Verfügung. So fügt sich eine schöne Kette der Zusammenarbeit zusammen – eine Win-win-Situation für alle Beteiligten!
Ein Blick auf die Initiative
Die Maßnahme „Perspektiven eröffnen Plus“ wird durch verschiedene Institutionen getragen. Interessierte Projektträger haben die Möglichkeit, sich an den Anmeldeverfahren für die ESF+-Projekte zu beteiligen. Diese werden regelmäßig auf einer Webseite veröffentlicht, und es gibt im Juli einen großen Aufruf für Projekte, die im Folgejahr starten. Ein zweiter Aufruf folgt dann im Januar oder Februar für Projekte, die ab dem 1. Juli beginnen. Das klingt doch nach einer spannenden Möglichkeit für viele, oder?
Die Theatermacher in Kaisersesch haben bereits Pläne, diese Tische und Bänke bei ihrem nächsten Stück „Die Legende von Robin Hood“ auf der Freilichtbühne und bei weiteren Veranstaltungen auf ihrer Kleinkunstbühne „Altes Wasserwerk“ einzusetzen. Hier wird nicht nur Kultur zelebriert, sondern auch ein Stück Gemeinschaft geschaffen, das durch die neue Ausstattung noch mehr zur Geltung kommt.
Die Rolle des Europäischen Sozialfonds
Die Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) ist nicht nur für die Theaterkultur von Bedeutung. Menschen, die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern möchten, sowie kleine und mittelständische Unternehmen oder Solo-Selbstständige können ebenfalls von diesen Förderprogrammen profitieren. Dazu müssen sie direkt mit einem ESF Plus-Projekt vor Ort Kontakt aufnehmen. Eine Übersicht der verschiedenen Projekte und verantwortlichen Institutionen ist in den Beschreibungen der ESF Plus-Programme zu finden. Wer Fragen hat, kann sich an das Bürgertelefon wenden, das montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags bis 12 Uhr erreichbar ist – eine nützliche Informationsquelle!
Insgesamt zeigt dieses Projekt, wie wichtig lokale Initiativen in Verbindung mit staatlicher Förderung sind, um Menschen neue Wege zu eröffnen. Ein kleiner Schritt für die Theaterkultur, aber ein großer Sprung für die Teilnehmenden der Maßnahme – das ist ein Beispiel, das Nachahmer finden könnte. Cochem-Zell ist auf einem guten Weg, mit kreativen Ideen und solidarischem Handeln die Gemeinschaft weiter zu stärken!
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