Heute ist der 1.07.2026, und in Wittlich gibt es etwas Neues zu berichten. Elfriede Meurer, die erste Beigeordnete der Stadt, hat die Geschäfte des ehemaligen Bürgermeisters Joachim Rodenkirch übernommen, der nach Koblenz gewechselt ist. Wer sie kennt, weiß, dass sie sich nicht mit dem Titel Bürgermeisterin schmücken möchte. Stattdessen zieht sie es vor, weiterhin als erste Beigeordnete zu agieren – eine bescheidene Haltung, die ihre Verbundenheit zur Stadt und ihrer Arbeit widerspiegelt.

Elfriede wurde am 24. Januar 1958 in Dreis geboren und ist eine rheinland-pfälzische Politikerin der CDU. Ihre politische Laufbahn ist beeindruckend. Seit 1999 sitzt sie im Stadtrat von Wittlich, und von 2001 bis 2021 war sie sogar Mitglied im rheinland-pfälzischen Landtag. Ihre Schwerpunkte in der Politik? Arbeit, wirtschaftliche Lage, soziale Sicherheit sowie Familien- und Bildungspolitik – Themen, die ihr am Herzen liegen. In der Stadtverwaltung hat sie die Personalverantwortung inne und fungiert zudem als Wahlleiterin. Am 23. August steht die Wahl eines neuen Bürgermeisters an, was die Vorbereitungen in der Verwaltung ordentlich auf Trab bringt.

Ein Blick hinter die Kulissen

Meurers Arbeitstage sind lang und oft beginnen sie bereits um 7 Uhr morgens. Bis in den Abend hinein ist sie beschäftigt, ob bei Führungsrunden, Terminen mit Stadtwerken oder Feuerwehr – die Vielfalt ihrer Aufgaben ist enorm. Doch die Zeit mit ihrer Familie bleibt dabei oft auf der Strecke. Mit zwei Töchtern im Alter von 34 und 38 Jahren sowie drei Enkelkindern ist ihr Familienleben natürlich auch wichtig. Wenn sie darüber spricht, merkt man die Sehnsucht nach mehr gemeinsamen Momenten. Aber Elfriede ist eine Kämpferin, die ihre Rolle mit Hingabe ausfüllt.

Besonders am Herzen liegt ihr auch die anstehende Säubrennerkirmes, bei der sie als erste Stadtchefin auftreten möchte. Ein historischer Moment für Wittlich! Sie hat sich sogar Ersatzschuhe für den Anlass bereitgelegt – man weiß ja nie, wie lange man auf den Beinen ist! Während Rodenkirch Schokolade als Nervennahrung bevorzugte, greift sie lieber zu herzhaften Snacks. Das sind kleine, aber feine Unterschiede, die die Persönlichkeit der beiden Führungspersönlichkeiten unterstreichen.

Von der Bauzeichnerin zur Politik

Elfriede Meurer hat nicht nur im politischen Bereich Karriere gemacht. Ursprünglich hat sie eine Ausbildung zur Bauzeichnerin in einem Architekturbüro in Wittlich absolviert. Später wurde sie selbstständige Kauffrau und führte ein Grafik- und Design-Studio. Ihre politische Reise begann mit der Mitgliedschaft in der CDU, die sie seit 1991 begleitet. Außerdem war sie von 1995 bis 2021 Kreisvorsitzende der Frauen Union Bernkastel-Wittlich und hat sich somit als starke Stimme in der Politik etabliert.

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Ihr Engagement für die Gesellschaft zeigt sich auch in ihrer aktiven Mitgliedschaft im Deutschen Kinderschutzbund. Als Katholikin mit einer starken Überzeugung hat sie stets die Interessen der Familien und Kinder im Blick. Das macht sie nicht nur zu einer sympathischen, sondern auch zu einer respektierten Persönlichkeit in der Region.

In einer Zeit, in der Frauen in Führungspositionen noch immer selten sind, ist Elfriede Meurer ein leuchtendes Beispiel für Engagement und Durchhaltevermögen. Ihr Weg ist ein inspirierendes Beispiel für viele, die es ihr gleich tun möchten. Wir dürfen gespannt sein, wie sie die Geschicke der Stadt Wittlich weiterhin lenken wird.

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