Heute ist der 25.05.2026 und in Bad Kreuznach gibt es Neuigkeiten, die nicht nur Architekten und Planer interessieren sollten. dormakaba hat mit MotionIQ ein intelligentes System auf den Markt gebracht, das die Energiebilanz von Gebäuden auf das nächste Level heben könnte. Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Türen sollen nur dann geöffnet werden, wenn tatsächlicher Bedarf besteht. Das bedeutet weniger Energieverbrauch und somit auch niedrigere Betriebskosten. Wer kann da schon „Nein“ sagen?

MotionIQ hat sich bereits im Bereich der automatischen Drehflügeltüren bewährt und ist jetzt auch für Schiebetüren verfügbar. Ein virtueller Erfassungsbereich von bis zu 10 Metern wird mit modernen Sensoren eingerichtet. Diese Sensoren messen nicht nur die Entfernung und Geschwindigkeit von Personen, sie kalkulieren auch die Bewegungsvektoren, um den idealen Zeitpunkt für das Öffnen der Tür zu bestimmen. Bei fehlender Begehungsabsicht bleibt die Tür einfach geschlossen. Klingt nach einem Traum, oder?

Effizienz und Sicherheit

In den Wintermonaten sorgt MotionIQ dafür, dass kalte und warme Luft weniger oft ausgetauscht werden, was die Heizkosten spürbar senkt. Im Sommer wird die Innentemperatur geschützt, indem die warme Außenluft draußen bleibt – eine Art Klimaanlage, die einfach nur durch kluge Technik läuft. Wenn man bedenkt, dass der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann, klingt das fast zu gut, um wahr zu sein.

Und das ist noch nicht alles. Die individuelle Steuerung der Türöffnungen verringert die Wahrnehmung als Barriere und erhöht die Sicherheit im Betrieb. Durch die kontinuierliche Überwachung minimiert das System das Risiko von Unfällen und Verletzungen. Das hört sich nicht nur gut an, es fühlt sich auch gut an! Die Lebensdauer der Tür wird durch gezielte Steuerung der Öffnungs- und Schließvorgänge verlängert. Ein echtes Plus für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen.

Ein praktisches Beispiel

Ein besonders praxisnahes Beispiel für MotionIQ findet sich im Zentrum für Innovation, Medizin und Technik (ZIMT) in Bad Kreuznach. Dort wurde eine Tür zum Parkplatz mit dem System ausgestattet, um nicht nur die Sicherheit zu erhöhen, sondern auch einen Beitrag zur Energieeffizienz zu leisten. Man muss sich nur vorstellen, wie viele Türen jeden Tag auf- und zugemacht werden. Jedes Mal ein kleiner Energieverlust – und jetzt? Jetzt können wir das ganz einfach steuern.

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In Deutschland entfallen rund 35 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs auf den Gebäudesektor. Das ist eine wahre Herausforderung für Architekten und Planer, die angesichts der strengen Klimaziele nach Lösungen suchen müssen. Die intelligente Steuerung und Vernetzung von Fenstern und Türen spielt dabei eine zentrale Rolle, um die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu fördern. Smarte Lüftungslösungen, integrierte Antriebssysteme und Zutrittskontrollsysteme sind nur einige der Möglichkeiten, die es gibt, um den Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima zu schaffen.

Die Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Räume gestalten und nutzen, grundlegend zu verändern. Fenster, die sich je nach Wetterlage automatisch öffnen oder schließen, und Türen, die nur dann aufgehen, wenn wirklich jemand kommt – das ist nicht mehr Science-Fiction, sondern schon bald Realität in vielen Gebäuden. Und das ist erst der Anfang.