In der kleinen Gemeinde Haßloch tut sich was! Der Jugendbeirat hat sich auf 14 Mitglieder vergrößert – ein echtes Zeichen für das Engagement der jungen Leute hier. Bei der letzten Jugendeinwohnerversammlung im Rathaus gab es Nachwahlen, und gleich vier neue Gesichter wurden in den Beirat gewählt. Mit dabei sind Lena Rettenmeier, Lennart Mayer, Tobias Kemper und Iris Stumm, die nun gemeinsam mit den anderen Mitgliedern daran arbeiten, das Leben für die Jugendlichen in Haßloch bunter und vielfältiger zu gestalten.

Isabell Rykeit, die Beiratsvorsitzende, und ihr Kollege Max Batteiger haben ihre Gründe, dem Jugendbeirat beizutreten, klar dargelegt. Ihnen liegt viel daran, den Jugendbeirat bekannt zu machen und eine politische Aufklärungsarbeit zu leisten. Dies hat besondere Bedeutung, vor allem in der Vorbereitungszeit auf die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz. Hierzu haben die Beiratsmitglieder bereits Interviews mit Direktkandidaten geführt und diese Gespräche auf Instagram geteilt. Eine tolle Möglichkeit, die Stimmen der jungen Generation zu Gehör zu bringen!

Neues Leben im Jugendbeirat

Nach 15 Jahren der Stille – ja, richtig gelesen! – wurde der Jugendbeirat wieder ins Leben gerufen. In der Vergangenheit gab es aufgrund mangelnden Interesses einfach keinen Jugendgemeinderat. Doch jetzt blüht diese Initiative auf, die Mitgliederzahl stieg von 7 auf 10 und nun auf 14. Ein kleiner, aber feiner Beirat, der bis zu 15 Mitglieder haben kann, inklusive fünf Ersatzmitgliedern. Das Antragsrecht im Gemeinderat eröffnet den Jugendlichen die Möglichkeit, aktiv an der Kommunalpolitik teilzunehmen. Das ist eine echte Chance!

Ein weiteres spannendes Projekt, das die jungen Leute in Planung haben, ist für das Andechser Bierfest gedacht. Sie wollen alkoholfreie Cocktails anbieten – ein cooler Schritt, um auch jüngeren Menschen einen Platz auf dem Fest zu geben. Und der Etat des Jugendbeirats ermöglicht es, kostengünstige Getränke für die Jugendlichen bereitzustellen. Das klingt nach einer erfrischenden Idee!

Stärkung der Kinder- und Jugendparlamente

Die Bemühungen des Haßlocher Jugendbeirats stehen auch im Einklang mit der bundesweiten Initiative „Starke Kinder- und Jugendparlamente“, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Diese Initiative hat das Ziel, Kinder- und Jugendgremien auf kommunaler Ebene zu stärken und bietet dabei allerlei Unterstützung an – von Beratung und Qualifizierung bis hin zu Vernetzung und Information. Das ist wichtig, denn die Stimmen der Jugend müssen gehört werden!

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Die Servicestelle dieser Initiative arbeitet eng mit verschiedenen Akteuren zusammen, um praxisnahe Beratungsangebote zu schaffen. Digitale Sprechstunden und Peer-to-Peer Beratungen sind nur ein Teil des Angebots. Zudem werden regelmäßige Bundesvernetzungstreffen organisiert, um das Wir-Gefühl zu stärken und eine engagierte Community zu bilden. Die Mitglieder des Jugendbeirats, die zwischen 14 und 22 Jahren alt sind, bringen dabei ihre Erfahrungen aus kommunalen Gremien ein und beraten ehrenamtlich zu relevanten Themen.

Ein zentraler Punkt dieser Initiative ist auch die wissenschaftliche Begleitung durch renommierte Professoren, die von 2020 bis 2024 die Entwicklung der Kinder- und Jugendparlamente wissenschaftlich begleiten. Das ist nicht nur spannend, sondern auch ein echter Schritt in die richtige Richtung, um die Qualität und Wirksamkeit dieser Gremien zu erhöhen.

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