Neuer Radweg in Warendorf: Ein Schritt in Richtung sicherer und attraktiver Mobilität
Im malerischen Warendorf tut sich was – und das ganz konkret auf der K 46 in Westbevern-Vadrup. Ein neuer Radweg wird dort gebaut, und zwar über stolze 600 Meter! Das Ziel? Eine Lücke im Radwegenetz des Kreises Warendorf schließen und die Fahrrad-Infrastruktur aufpolieren. Mehr Platz für Radfahrer und damit auch ein bisschen mehr Sicherheit – das ist die Idee. Der Verkehrsdezernent Michael Ottmann hebt hervor, wie wichtig diese Maßnahme für die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer ist.
Von Montag, dem 29. Juni, bis voraussichtlich Mittwoch, den 30. September, wird die Straße „Brink“ vollständig gesperrt. Das ist zwar eine kleine Unannehmlichkeit, aber die Umleitung ist gut ausgeschildert und führt über die Grevener Straße (L 588) in Richtung Westbevern sowie die Lengericher Straße (L 811) in Richtung Brock. Kurze Umwege für ein langfristig besseres Radfahrvergnügen – das sollte sich lohnen!
Parallel dazu: Rückbau auf dem Brinkhausgelände
Und während wir hier über Radwege sprechen, gibt es auch Neuigkeiten vom Brinkhausgelände. Ende Juli 2025 beginnt der Rückbau der ersten sechs ehemaligen Industriehallen. Der Breuelweg wird ab dem 4. August 2025 für den Verkehr gesperrt. Klar, das klingt nach einer weiteren Sperrung, aber auch hier wird vorausschauend gehandelt. Fuß- und Radverkehr werden über den Sophienpark, die Emsseebrücke und das Wegenetz des Emsseeparks umgeleitet. Die gute Nachricht: Der Emsseepark und das Freibad bleiben während der Bauzeit für alle zugänglich.
Der erste Rückbauabschnitt umfasst Hallen entlang des Breuelwegs, darunter Hochregallager und Websäle. Auch hier wird darauf geachtet, dass die Natur nicht zu kurz kommt – die Abbrucharbeiten erfolgen unter Berücksichtigung von Natur- und Artenschutz. Das norddeutsche Unternehmen, das den Auftrag für den Rückbau erhalten hat, wird dabei von Fachgutachtern begleitet, die die Schadstoffsanierung sowie Umwelt- und Arbeitsschutz im Blick haben. Ein echter Rundum-Service also, der sicherstellen soll, dass alles ordnungsgemäß abläuft.
Eine neue Ära für den Radverkehr
Doch kommen wir zurück zu den Radwegen. Seit 2021 können Länder und Gemeinden Bundesmittel für die Radverkehrsinfrastruktur vom Bundesministerium für Verkehr beantragen. Das Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ wurde bis 2030 verlängert und hat ein Gesamtvolumen von rund 1,9 Milliarden Euro. Davon fließen immerhin etwa 180 Millionen Euro in den Haushalt für 2025. Das Ziel ist klar: Der Verkehr soll vermehrt auf das Rad verlagert werden, vor allem im ländlichen Raum. Da können wir uns alle freuen!
Geförderte Maßnahmen sind vielfältig: der Neu-, Um- und Ausbau von Radverkehrsnetzen, die Errichtung von eigenständigen Radwegen und Fahrradstraßen sowie die Optimierung des Verkehrsflusses für Radfahrer. Das klingt alles nicht nur nach einer Verbesserung, sondern auch nach einer echten Aufwertung des gesamten Radfahrens – sicherer, attraktiver und vor allem näher am Alltag der Menschen.
In Warendorf ist also einiges los, und die Entwicklungen auf den Straßen und Wegen sind nur der Anfang. Ein bisschen Geduld ist gefragt, aber die Vorfreude auf ein besseres Radfahrerlebnis ist definitiv berechtigt!
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