Viersen wird zum Jazz-Mekka: Das internationale Festival begeistert mit Klängen aus aller Welt
Viersen, eine Stadt, die nicht nur für ihre schöne Umgebung bekannt ist, wird 2026 zum pulsierenden Herz des Jazz. An den letzten Septembertagen, vom 25. bis 27. September, findet das 38. Internationale Jazzfestival statt. Die Festhalle Viersen, der Ernst-Klusen-Saal und der malerische Lyzeumsgarten werden dann zur Bühne für internationale Klänge und innovative Musikprojekte.
Die Eröffnung des Festivals am Freitag, 25. September, verspricht bereits ein echtes Highlight: Momi Maiga, ein senegalesischer Koraspieler, Sänger und Komponist, wird mit seinem Quartett die Festhalle zum Klingen bringen. Die Mischung aus westafrikanischer Tradition, Jazz, Flamenco und klassischen Einflüssen ist ein Fest für die Ohren! Und das ist noch nicht alles – die WDR Big Band mit Chris Potter und Bob Mintzer widmet sich im Jubiläumsprogramm „John Coltrane 100“ den zeitlosen Werken eines der größten Jazzmusiker. Diese musikalische Hommage wird durch das Sebastian Gahler Electric Project, das in den Abend mit energiegeladenem Groove und Anklängen an Funk- und Fusion-Jazz überleitet, abgerundet.
Ein Festival für alle Sinne
Doch der Freitag ist nur der Anfang! Simin Tander, die als Artist in Residence fungiert, wird im Ernst-Klusen-Saal in verschiedenen Formationen auftreten. Ihre Musik vereint Jazz mit experimentellem Pop und nordischen sowie nahöstlichen Klängen – ein Genuss für alle, die sich auf das Unkonventionelle einlassen wollen. Am Samstag, dem 26. September, wird es dann richtig bunt: Till Brönner, der gebürtige Viersener, bringt sein Trio mit und präsentiert emotionale Balladen sowie mitreißende Uptempo-Stücke aus seinem neuen Album „ITALIA“. Auch Hanno Busch wird mit seinem Quartett in der Festhalle zurückkehren, und Athina Kontou verbindet griechische traditionelle Tänze mit zeitgenössischen Klängen im Ernst-Klusen-Saal.
Die Jazzband Challenge im Lyzeumsgarten wird die Gewinnerbands präsentieren, die mit ihren tanzbaren Beats für eine unbeschwerte Atmosphäre sorgen. Vielleicht trifft man hier ja sogar auf Fatcat, die für ihren groove-lastigen Sound bekannt sind! Und für die jüngeren Jazzfreunde wird am Sonntag, dem 27. September, das Theater-Konzert „Eule findet den Beat“ angeboten, das Kinder ab fünf Jahren begeistert.
Vorfreude und Tickets
Der Vorverkauf für dieses außergewöhnliche Festival hat bereits begonnen – seit dem 11. Juni 2026 sind die Tickets online und an Vorverkaufsstellen erhältlich. Wer in die Welt des zeitgenössischen Jazz eintauchen möchte, sollte sich schnell ein Ticket sichern, denn die Nachfrage ist bestimmt hoch! Die gesamte Veranstaltung, die unterschiedliche Formate und Besetzungen bietet, wird von lokalen und internationalen Künstlern gestaltet, die sowohl große Namen als auch aufstrebende Talente repräsentieren.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Vielfalt und Offenheit, die Jazz verkörpert. Wie Bürgermeister Christoph Hopp und die Kulturverantwortlichen Nicola Nilles und Petra Barabasch auf der Pressekonferenz betonten, ist das Festival nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch ein Zeichen des kulturellen Austauschs. Also, liebe Jazzfreunde, haltet euch den letzten September-Wochenende frei – es wird laut, bunt und einfach unvergesslich!
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