Der Sommer ist endlich da! Die Sonne strahlt, die Temperaturen steigen und wir Menschen zieht es nach draußen. Ausflüge ins Grüne, ein Picknick im Park oder einfach nur ein gemütliches Beisammensein im Garten – alles wunderbar! Doch während wir uns über die warmen Tage freuen, sollten wir auch an unsere vierbeinigen Freunde denken. Denn für unsere Hunde kann diese Zeit eine echte Herausforderung sein.

Veränderungen in der Umgebung, neue Geräusche, aufregende Gerüche und viele Menschen – das kann für unsere pelzigen Begleiter schnell überwältigend werden. Wenn die Sommerferien anstehen, heißt es oft: „Ab in den Urlaub!“ Doch nicht jeder Hund ist für solche Abenteuer gewappnet. Halter sollten sich ernsthaft die Frage stellen, wie gut ihr Hund auf neue Situationen vorbereitet ist. Es kann schnell passieren, dass die Aufregung beim ersten Ausflug in die neue Umgebung in Nervosität umschlägt. Die Folgen? An der Leine ziehen, Durchfall oder sogar Erbrechen. Das ist nicht nur für den Hund frustrierend, sondern kann auch dazu führen, dass er beim nächsten Mal lieber zu Hause bleibt.

Die richtige Vorbereitung

Eine kleinschrittige Vorbereitung ist das A und O. Hunde sollten behutsam an neue Orte gewöhnt werden. Hierbei helfen kurze Ausflüge und gezielte Trainings in belebten Bereichen. Ruheübungen sind ebenfalls wichtig, damit der Hund in ungewohnter Umgebung entspannen kann. Die alte Haltung „Da muss der Hund durch“ ist überholt – sie kann mehr schaden als nützen. Überforderung führt nicht zu positivem Lernen, sondern verstärkt Stress und Unsicherheit. Also, lieber einen Gang zurückschalten und mit Geduld und Einfühlungsvermögen an die Sache herangehen!

Besonders im Sommer gilt es, auf die Temperaturen zu achten. Ab etwa 18 Grad sollte der Hund nicht neben dem Fahrrad laufen – das ist einfach nicht gut für ihn. Und bei Temperaturen um die 30 Grad? Da sind besondere Vorkehrungen gefragt! Hunde sind nicht unbedingt für solche Hitze gemacht. Sie benötigen frisches Wasser, das regelmäßig gewechselt wird, und sollten nicht im heißen Auto gelassen werden, denn das kann lebensgefährlich sein.

Hitzeschlag und seine Gefahren

Hitzschlag ist ein ernstes Thema. Die Symptome sind klar: starkes Hecheln, Apathie oder Unruhe, eine erhöhte Körpertemperatur und ein glasiger Blick sollten sofortige Maßnahmen nach sich ziehen. Das Tier in den Schatten bringen, kühlen – aber nicht mit eisigem Wasser – und ihm in kleinen Schlucken frisches Wasser anbieten. Und natürlich schnellstmöglich zum Tierarzt, wenn die Symptome nicht nachlassen. Spaziergänge in der Mittagshitze sind tabu! Lieber die kühleren Morgen- oder Abendstunden nutzen.

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Wenn wir über die Sommerhitze sprechen, sollten wir auch nicht die Pfoten unserer Hunde vergessen. Der heiße Asphalt kann schmerzhaft für ihre Füße sein. Ein einfacher Test: Handrücken für fünf Sekunden auf den Asphalt legen. Wenn es zu heiß ist, ist es auch für den Hund zu heiß! Und was ist mit Wasser? Ja, Schwimmen kann eine erfrischende Abkühlung bieten, aber auch hier gilt: Die Wassertemperatur muss stimmen, und Salzwasser ist ein No-Go, da es zu Durchfall führen kann.

Kühlende Aktivitäten

Um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen, sollten wir uns auch kühlende Beschäftigungen für unsere Hunde überlegen. Spiele am Hundepool oder mit dem Rasensprenger sind ein großer Spaß! Oder Leckerlis im Hundepool verstecken – das bringt nicht nur Freude, sondern auch eine willkommene Abkühlung. Und für die wasserscheuen Hunde? Ein feuchtes Handtuch kann Wunder wirken! Kühlmatten und Kühlwesten sind ebenfalls tolle Möglichkeiten, um die Hitze zu erträglicher zu machen.

Wenn wir mit unseren Hunden in den Sommer gehen, sollten wir uns also gut vorbereiten und stets ein Auge auf ihr Wohlbefinden haben. Geduld, Einfühlungsvermögen und die richtige Vorbereitung sind entscheidend für einen entspannten Sommer mit unseren treuen Begleitern. Schließlich möchten wir ja, dass sie diese Zeit ebenso genießen wie wir! Also, packt die Leckerlis ein, schnallt die Leine an und auf geht’s – solange die Temperaturen stimmen!