In den letzten Jahren hat das Thema Osteoporose zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese Volkskrankheit betrifft vor allem Frauen und ist vor allem heimtückisch, da sie zu Beginn oft völlig schmerzfrei ist. Erst wenn der Knochenschwund fortgeschritten ist und es zu Brüchen kommt, nehmen Betroffene die Warnsignale ernst. In diesem Zusammenhang berichtet RP Online, dass typische Brüche bei Osteoporose unter anderem Wirbelbrüche, Oberschenkelhalsbrüche, Oberarmfrakturen und Handgelenksbrüche sind. Schmerzhafte Folgen solcher Verletzungen können chronische Rückenschmerzen und sogar eine verringerte Körpergröße sein.

Die Prävention und Behandlung von Osteoporose erfordert hier einige Maßnahmen. Laut Informationen von Asklepios ist eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D essenziell für die Knochengesundheit. Erwachsene sollten täglich etwa 1.000 bis 1.200 mg Kalzium konsumieren. Kalziumreiche Lebensmittel sind insbesondere Milchprodukte und grünes Blattgemüse. Vitamin D spielt hierbei eine unterstützende Rolle, indem es die Kalziumaufnahme fördert. Bei der täglichen Zufuhr empfiehlt sich ein Wert von 800 IU.

Gesunde Lebensweisen fördern Knochengesundheit

Regelmäßige Bewegung ist nach den gleichen Berichten von entscheidender Bedeutung. Mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche helfen, Muskeln und Knochen zu stärken und das Sturzrisiko zu senken. Dazu zählen Aktivitäten wie schnelles Gehen, Tanzen oder Schwimmen. Ergänzend werden Kraftübungen empfohlen, die zwei- bis dreimal pro Woche ausgeführt werden sollten.

Doch nicht nur sportliche Betätigung, auch eine ausgewogene Ernährung spielt eine große Rolle. Laut Osteoporosezentrum ist es wichtig, eine Ernährung reich an Obst, Gemüse und Proteinen zu verfolgen. Übermäßiger Konsum von Koffein sowie das Rauchen und Trinken von Alkohol können das Risiko für Osteoporose erhöhen. Diese Gewohnheiten sollten daher vermieden werden.

Risikofaktoren und Untersuchungen

Für an Osteoporose gefährdete Personen sind regelmäßige Knochendichtemessungen ratsam. Diese werden für Frauen über 65 und Männer über 70 empfohlen, sowie bei weiteren Risikofaktoren wie langfristiger Steroideinnahme oder rheumatoider Arthritis. Die rechtzeitige Diagnose kann helfen, schwerwiegende Folgen zu verhindern und eine geeignete Therapie, beispielsweise mit Bisphosphonaten oder Denosumab, festzulegen.

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So wird klar, dass Osteoporose in der heutigen Zeit viele von uns betrifft, auch wenn die Krankheit oft erst spät innere Alarmglocken läutet. Ein achtsamer Umgang mit der eigenen Gesundheit, inklusive gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung, wird zum Schlüssel, um die Knochen auch im Alter stark und gesund zu halten.