Heute ist der 22.04.2026 und in Süchteln gibt es Neuigkeiten, die sowohl die Anwohner als auch die Trauernden betreffen. Am Rosenmontag, dem 16. Februar 2026, begannen die Arbeiten für den Bau einer neuen Brücke auf dem Bergfriedhof. Doch die Freude über den Baubeginn währte nicht lange, denn nach wenigen Tagen wurde der Bau gestoppt. Die Gründe für diese Unterbrechung sind ebenso vielschichtig wie die Betroffenheit der Anwohner.
Im Bereich der Baustelle mussten Bäume gegen Schäden durch Baufahrzeuge gesichert werden. Dies zeugt von einem sorgfältigen Umgang mit der Natur, den die Stadtverwaltung anstrebt. Die Technische Beigeordnete der Stadt Viersen, Susanne Fritzsche, wollte die Hintergründe des Baustopps in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und -planung am 20. April klären. Am 21. April gab ein Sprecher der Stadtverwaltung bekannt, dass zusätzliche Subunternehmerleistungen beauftragt werden mussten, die jedoch nicht sofort verfügbar waren. Diese Verzögerung führte dazu, dass die Bauarbeiten zunächst zum Erliegen kamen, aber die Stadtverwaltung verneinte Meinungsverschiedenheiten zwischen der Baufirma und der Stadt.
Fortsetzung der Bauarbeiten und geplante Störungen
Die Bauarbeiten wurden am 21. April schließlich fortgesetzt, allerdings gab es keine genaueren Angaben zu einem Zeitplan für die weiteren Schritte. Ein Sprecher der Stadtverwaltung stellte klar, dass geprüft wird, ob und wann das benötigte Material vollständig verfügbar ist. Diese Unsicherheit betrifft nicht nur die Bauarbeiten selbst, sondern auch die Anwohner und die Nutzer des Friedhofs.
Der Neubau der Friedhofsbrücke ist ein wichtiges Projekt, das nicht nur die Erreichbarkeit des alten und neuen Friedhofsteils verbessert, sondern auch die Verbindung zwischen den beiden Bereichen stärkt. Während der Bauarbeiten wird der Hohlweg zwischen diesen beiden Friedhofsteilen gesperrt, was bedeutet, dass die Besucher alternative Wege nutzen müssen. Glücklicherweise bleibt der Parkplatz neben dem Hohlweg weiterhin geöffnet, sodass die Beeinträchtigungen für die Trauernden so gering wie möglich gehalten werden sollen.
Rücksichtnahme und Zeitrahmen
Die Bauarbeiten sind so geplant, dass Rücksicht auf die Bestattungszeiten genommen wird. So sind laut den Vorgaben des Bauunternehmens keine Arbeiten donnerstags zwischen 8 und 13 Uhr sowie keine lauten Arbeiten dienstags von 8 bis 13 Uhr und freitags von 8 bis 10 Uhr erlaubt. Dies zeigt das Bestreben der Stadt, die Belange der Trauernden zu respektieren und gleichzeitig den Fortschritt des Bauprojekts voranzutreiben. Die Fertigstellung der Arbeiten wird voraussichtlich bis zur Jahresmitte 2024 anvisiert. Zur Erinnerung: Die alte Brücke über den Hohlweg wurde bereits 2016 abgerissen, und die Entscheidung für den Neubau fiel nach ausführlichen Diskussionen im Mai 2024.
Insgesamt wird deutlich, dass der Brückenbau auf dem Bergfriedhof in Süchteln ein Projekt ist, das sowohl technische Herausforderungen als auch menschliche Aspekte in den Fokus rückt. Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten zügig fortschreiten und die neue Brücke bald zur Verfügung steht, um den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht zu werden.