Es gibt nichts Schöneres, als neue Abenteuer zu erleben und die Welt mit eigenen Augen zu entdecken. Sascha und Isabel Bozzale aus Unna haben sich genau das vorgenommen. Sie starten ihr erstes Camping-Abenteuer in Albanien, und das mit einem selbst ausgebauten Camper, in den sie stolze 32.000 Euro investiert haben. Elf Monate haben sie am Fahrzeug geschraubt und umgebaut, während sie mietfrei bei den Eltern lebten, um ihr Traumprojekt zu finanzieren. Das klingt nach einer echten Herzensangelegenheit, oder?
Doch der Beginn ihrer Reise ist alles andere als idyllisch. Ein starkes Gewitter in Nordalbanien sorgt gleich zu Beginn für eine durchnässte Campingausrüstung. Das sind die Herausforderungen, die das Reisen mit sich bringt, aber sie lassen sich nicht unterkriegen. Vor zwei Jahren hat Sascha Albanien mit seinem Bruder erkundet und möchte nun die Schönheit des Landes seiner Frau zeigen. Und das ist auch dringend nötig! Denn Albanien gilt unter Campern als Geheimtipp für unberührte Landschaften und erlaubt Wildcampen – da sind die beiden genau richtig.
Von Bergen und Stränden
Die Route der beiden führt sie durch vier faszinierende Städte: Shkodra, das historische Berat, Gjirokastra und die pulsierende Hauptstadt Tirana. Dabei sind Aktivitäten wie Wildcampen am Meer und ein Rafting-Trip durch die Osum-Schlucht fest eingeplant. Isabel hat bereits positive Dinge über die herzlichen Menschen und die vielen Naturaktivitäten in Albanien zu berichten. Es scheint, als könnte diese Reise der Anfang einer ganzen Reihe von Abenteuern werden, die sie in ihrem selbstgebauten Camper erleben werden.
Albanien bietet nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch eine Mischung aus Bergen und Stränden, die Wildcamper in ihren Bann zieht. Hier gibt es zahlreiche Plätze, die zum Verweilen einladen. Einige der besten Wildcampingplätze sind der Durres Strand mit seinem weichen Sand und den schattigen Bereichen unter den Bäumen, die ruhigen Buchten von Ksamil oder die abgelegenen thermalbecken in Benja. Diese Orte bieten nicht nur ein ruhiges, naturverbundenes Erlebnis, sondern auch die Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen.
Tipps für Wildcamper
<pWer sich für das Wildcamping entscheidet, sollte ein paar Regeln im Hinterkopf behalten. Respekt vor der Natur ist das A und O. Es ist wichtig, keine Spuren zu hinterlassen und darauf zu achten, dass man nicht auf Privatgrundstücken zeltet. Einheimische zu fragen, ist immer eine gute Idee! Zudem wird Wildcampen außerhalb der Saison oft toleriert, was den Druck auf beliebte Plätze verringert.
Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Wasser und Abfallbeutel sollten immer dabei sein. Man sollte darauf achten, einen ebenen, trockenen Boden zu finden und natürlichen Windschutz zu nutzen. Achte darauf, Abstand zu Wasserquellen zu halten und Lebensmittel sicher zu lagern, um keine Wildtiere anzulocken.
Es gibt also viel zu entdecken für Sascha und Isabel, und mit jedem Kilometer werden sie neue Facetten von Albanien kennenlernen. Die Vorfreude auf die kommenden Abenteuer ist sicherlich riesig, und wir dürfen gespannt sein, was die beiden im Gepäck haben werden.