Soest erstrahlt in buntem Glanz, während das Schützenfest Balksen-Katrop-Thöningen in Lühringsen seine Pforten öffnete. Ein Fest, das Tradition und Gemeinschaft zelebriert! Die Schützen haben sich auf den Weg gemacht, um die Königswürde zu erringen, und in diesem Jahr konnte Silvia Althaus mit ihrem 223. Schuss die Krone für sich sichern. Ein bemerkenswerter Moment, denn Silvia hat nicht nur den Titel errungen, sondern tat dies auch ganz bewusst ohne einen Mitregenten – ihr Hofstaat besteht ausschließlich aus Frauen! Ein starkes Zeichen für weibliche Stärke und Gemeinschaft.

Die Feierlichkeiten waren vielfältig und bunt, mit einer neuen Jungschützenkönigin, Martha Wieditz, die ihren Titel mit dem 153. Schuss errang. Auch beim Jungschützenschießen gab es zahlreiche Auszeichnungen: Jan Sacher erhielt die Krone, Frieda Lammert das Zepter und Alicia Hulsmann einen Apfel. Im Königsschießen schossen Konstantin Sümmermann die Krone, Thomas Holtschulte das Zepter und Markus Olschewski den Apfel. Die Schützen standen in voller Pracht und zeigten, was es bedeutet, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Ein Fest der Ehrungen und Gemeinschaft

Marcel Wieditz, als neuer erster Kommandeur, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Schützenfestes. Das Fest war nicht nur ein Höhepunkt des Jahres, sondern auch eine Gelegenheit, die Fortschritte des Vereins zu präsentieren. Seit etwa anderthalb Jahren wird an der Modernisierung der Schützenhalle gearbeitet – ein Projekt, das durch Crowdfunding und einen Förderantrag über 250.000 Euro beim Land Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Die Stadt Soest hat ihre Unterstützung zugesagt, und der Bauantrag ist bereits genehmigt. Ein positives Zeichen für die Zukunft!

Die Ehrungen während des Schützenfestes waren zahlreich. Daniel Gerth erhielt den silbernen Orden der Kreisschützengemeinschaft Soest, während weitere Geehrte wie Thomas Overbeck, Christiane Lammert und Robin Leupers für ihre Verdienste ausgezeichnet wurden. Im Schießwettbewerb glänzte die Mannschaft um Christian Henke, Bernd Lammert und Konstantin Sümmermann, die die Hobbywertung mit 431 Ringen für sich entscheiden konnte. Auch die Senioren waren aktiv, mit Jürgen Schulte Derne, Norbert Sümmermann und Ernst Fritz Tillmann, die den dritten Platz mit 401 Ringen belegten. Und nicht zu vergessen: Die Sieger des vereinsinternen Pokalschießens – Jonas Gerth (Schüler), Hannes Wieditz (Jugend), Christian Henke (Schützen), Jörg Schulze (Altersklasse), Ernst Fritz Tillmann (Senioren) und Tim Olschewski (Pistole).

Ein weiteres Fest: Raubach feiert Jubiläum

Die Feierlichkeiten der Schützen sind jedoch nicht auf Soest beschränkt. In Raubach wurde ebenfalls gefeiert, denn die dortigen Schützen begingen den Beginn ihres Jubiläumsjahres – 75 Jahre SGi! Nicole Schneider wurde zur neuen Schützenkönigin proklamiert und tritt in ihre Fußstapfen, nachdem sie bereits von 2020 bis 2022 als Königin gedient hatte. Das Schützenfestwochenende fand in der Mehrzweckhalle Raubach statt, wo die gute Stimmung trotz eines kurzen Schauers am Sonntagmorgen nicht getrübt wurde. Die Band California sorgte für musikalische Unterhaltung, während der Musikverein Schenkelberg den Gottesdienst am Sonntagmorgen begleitete.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Am Samstagnachmittag wurde der Festumzug mit Vereinen aus der Umgebung, darunter prominente Gäste wie die SPD-Abgeordnete Lana Horstmann und der ehemalige Bürgermeister Volker Mendel, zu einem weiteren Höhepunkt des Festes. Die Proklamation der neuen Königin und der Jugendprinzessin, Lina Braun, die Lea Kalbitzer nachfolgte, war ein Moment voller Freude und Gemeinschaft. Marcus Bischoffberger übergab die Königswürde an Nicole Schneider, und die Feierlichkeiten endeten mit einer weiteren Partynacht – ein Fest, das sicherlich in die Annalen eingehen wird!

Beide Feste zeigen eindrucksvoll, wie tief verwurzelt die Traditionen in den Gemeinden sind. Schützenfeste sind nicht nur ein Wettstreit um die Königswürde, sondern auch ein Zusammenkommen von Menschen, die ihre Gemeinschaft feiern und stärken. In Zeiten, in denen viele Dinge im Wandel sind, bleibt die Schützenbruderschaft ein fester Anker für viele – ein Ort, an dem Freundschaft, Zusammenhalt und Freude im Mittelpunkt stehen.