Heute ist der 23.06.2026 und in Soest gibt es spannende Neuigkeiten, die die Stadt und ihre Bürger in den kommenden Jahren begleiten werden. Der Neubau des Digitalen Lern- und Arbeitszentrums, kurz Dilas, an der Werkstraße wird zum neuen Blickfang der Stadt. Hier wird nicht nur die Volkshochschule (VHS) ihren neuen Standort finden, sondern auch die Stadtwerke und das Stadtlabor. Ein echter Dreiklang, der aufregende Möglichkeiten für die Bürger bereithält!

Die Fertigstellung des Dilas hat sich – etwas unerwartet – auf das erste Quartal 2027 verschoben. Michael Reddemann, der Projektverantwortliche, und Bürgermeister Marcus Schiffer haben sich gemeinsam mit Anja Plesser, der Leiterin der VHS, und André Dreißen, dem Chef der Stadtwerke, dafür eingesetzt, dass der Umzug in die neuen Räumlichkeiten reibungslos verläuft. Besonders erfreulich ist, dass es keine Provisorien geben wird. Die VHS wird mit ihren Kursen, die teilweise auch in Schulen stattfinden, aus den alten Standorten am Ostenhellweg und an der Nöttenstraße ausziehen; letzteres historische Gebäude wird verkauft.

Ein modernes Zentrum für Bildung und Arbeit

Das Dilas wird nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Raum für kreative Entfaltung. Im Obergeschoss wird eine Lehrküche eingerichtet, während der Essbereich im Freien mit Blick ins Atrium eine angenehme Auszeit vom Alltag verspricht. Ein Ort, an dem man nicht nur Wissen erwirbt, sondern auch gemeinsam genießt und sich austauscht. Die Stadtwerke hatten ursprünglich geplant, alle Unternehmensbereiche an die Werkstraße zu verlagern und ein ganzes Gebäude mit vier Stockwerken zu errichten. Doch die Pläne wurden auf das Wesentliche reduziert – ein kluger Schritt, um die finanziellen Mittel langfristig sichern zu können. André Dreißen betont, dass der Umzug an die Werkstraße auf absehbare Zeit ansteht, möglicherweise jedoch bis zu zehn Jahre in Anspruch nehmen könnte, bis die Stadtwerke den Aldegreverwall verlassen.

Die Gesamtkosten des Dilas belaufen sich auf etwa 26 Millionen Euro, wobei 12 Millionen Euro durch Fördermittel gedeckt werden. Zusätzlich wird ein Parkhaus mit 323 Stellplätzen für rund 10 Millionen Euro errichtet, wobei fast die Hälfte dieser Plätze als „Park & Ride“-Parkplätze gefördert wird. Ein wichtiges Signal für die umweltbewusste Mobilität in Soest!

Ein Zukunftsprojekt mit Weitblick

Mit der geplanten Erweiterung um bis zu zwei Etagen für die Mitarbeiter der Stadtwerke zeigt sich, dass die Stadt an einer nachhaltigen Lösung interessiert ist, die über den Tellerrand hinausblickt. Ein zukunftsorientiertes Projekt, das die Weichen für die kommenden Jahre stellt und einen lebendigen Austausch zwischen Bildung, Arbeit und Gemeinschaft fördert.

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In der gesamten Region wird das Dilas mit seinen modernen Einrichtungen und Angeboten ein neues Kapitel aufschlagen. Man darf gespannt sein, wie sich die Vielfalt der Kurse und die Synergien zwischen den verschiedenen Institutionen entwickeln werden. Es bleibt abzuwarten, welche kreativen Ideen hier sprießen und wie die Bürger von Soest von diesem innovativen Ansatz profitieren werden!

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