Der SV Westfalia Soest steht mitten im Abstiegskampf der Westfalenliga und die Lage ist alles andere als rosig. Nach einem spannenden 2:2-Unentschieden gegen Neuenkirchen beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer vier Punkte. Am kommenden Sonntag wartet mit RW Maaslingen der Tabellenführer im Jahnstadion auf die Soester. Trainer Ibou Mbaye, der die Herausforderung als sehr schwierig einschätzt, sieht seine Mannschaft als Außenseiter in diesem Duell. Mit nur elf fitten Spielern, die für die Startelf zur Verfügung stehen, bleibt die Situation angespannt.

Der Druck ist hoch, denn mit nur noch 18 Punkten, die zu vergeben sind, bleibt den Westfalianern nicht viel Zeit, um ihre Situation zu verbessern. Das nächste entscheidende Duell gegen Theesen, die vier Punkte Vorsprung haben, steht ebenfalls auf dem Spielplan. Die letzten Nachrichten sind jedoch gemischt: Während SuS Neuenkirchen am Freitagabend gegen Eintracht Ahaus mit 3:4 verloren hat, was Soest die Möglichkeit gibt, den Abstand zu verkürzen, bleibt die Frage, ob die Westfalia ihre Form finden kann.

Trainerwechsel und neue Herausforderungen

Die Situation wird zusätzlich durch den Trainerwechsel kompliziert. Westfalia Soest hat sich von Trainer Stefan Fröhlich und seinem Assistenten Daniel Wiengarn getrennt. Nach sechs Spielen, von denen nur zwei gewonnen wurden, musste Fröhlich seine Koffer packen. Zu den wenigen positiven Momenten zählte ein beeindruckender 6:1-Derbysieg gegen die SF Ostinghausen. Nach diesem Erfolg folgten jedoch zwei Niederlagen, und Fröhlich zeigte Verständnis für die Entscheidung des Vereins.

Ibou Mbaye, der bereits 2023 den Aufstieg in die Westfalenliga gefeiert hat, übernimmt nun das Ruder. Aktuell ist Mbaye im Ausland und wird am 11. April zur Mannschaft stoßen. Bis dahin leiten Eckhard Geisthövel, Lukas Brenk und Gianluca Greco das Training. Greco macht deutlich, dass die Mannschaft sich selbst hinterfragen müsse, um die Wende zu schaffen. Vereinschef Ingo Schaffranka hat ebenfalls erklärt, dass die bisherigen Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.

Der Weg aus der Krise

Die nächsten Spiele werden entscheidend für den Abstiegskampf sein. Das Restprogramm sieht unter anderem ein Heimspiel gegen Borussia Emsdetten und ein Auswärtsspiel gegen SuS Neuenkirchen vor. An diesen Punkten wird sich zeigen, ob die Westfalia ihren Kurs ändern kann. Auch der Auftritt gegen den Tabellenführer RW Maaslingen am Sonntag wird eine erste Bewährungsprobe für Mbaye und seine Truppe sein. Mit der Rückkehr von Jácomé-Fontana nach Gelbsperre und Kurzeinsätzen von Greco und Reipöhler könnte die Mannschaft zusätzliche Unterstützung erhalten.

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Die Chancen stehen nicht gut, denn die Verletzungsliste ist lang: S. Topp, Buckesfeld, Coskun (gesperrt), Hellmann, Brenk (Sprunggelenk), Becker, Neitzner, Senk, Lichte, Aust, Geisthövel und Sezer sind alles Spieler, die aktuell ausfallen. Dennoch plant Mbaye, auch den weniger eingesetzten Spielern eine Chance zu geben, um die Zuschauer zu motivieren und Unterstützung zu gewinnen. Juniorenspieler aus den A1 und A2 Teams sollen ebenfalls zur Unterstützung herangezogen werden.

Die nächsten Wochen werden für den SV Westfalia Soest entscheidend sein. Wird es der Mannschaft gelingen, sich aus der Krise zu befreien und den Abstieg abzuwenden? Die Antwort darauf gibt es bereits am Sonntag im Jahnstadion gegen RW Maaslingen.

Weitere Informationen zu aktuellen Entwicklungen rund um die Westfalenliga und Trainerwechsel finden Sie auf Transfermarkt.

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