Heute ist der 31.05.2026 und während die Sonne über Soest aufgeht, stehen die Handballer der HSG Soest unter Druck. Nach der Niederlage gegen den Lüner SV II in der Aufstiegsrunde zur Oberliga mit 23:29, hat sich die Ausgangsposition für das entscheidende Heimspiel gegen den TuS Nettelstedt dramatisch verschlechtert. Was für ein Spiel! Michelle Lell war mit ihren fünf Treffern die Lichtgestalt in der HSG, aber das reichte nicht aus, um den Gegner zu besiegen. Die HSG startete stark, führte kurzzeitig mit 3:2, doch dann kam der große Einbruch.
Trainer Sven Breuer lobte die ersten 20 Minuten, in denen die Mannschaft gute Lösungen gegen die Abwehr fand. Doch nach einer zehnminütigen Schwächephase war es vorbei mit der Herrlichkeit: Zur Halbzeit stand es bereits 10:18 gegen die HSG. Der Rückstand wuchs nach der Pause sogar auf zehn Tore, und obwohl Soest sich zurückkämpfte und den Abstand auf fünf Tore verkürzte – die Hoffnung war da, aber der Endstand von 23:29 für Lünen war besiegelt. Breuer sprach von einem kleinen Wunder, das nötig wäre, um den Gruppensieg noch zu erreichen, aber die Chance sei nicht ganz verschwunden. Am Donnerstag steht ein wichtiges Heimspiel an, und die HSG braucht einen Sieg mit sieben Toren Unterschied gegen Nettelstedt, um die Sache noch zu drehen.
Das entscheidende Heimspiel
In Soest wird ohne Haftmittel gespielt, während in Lünen und Nettelstedt Harz erlaubt ist. Das könnte der HSG einen Vorteil verschaffen, wenn sie sich auf ihr Heimspiel konzentrieren. Die Aufstellung in diesem Spiel war vielversprechend: Dummann im Tor, unterstützt von Schwaab und Goldmann, mit einer offensiven Besetzung, die unter anderem Lell, Voigt und Breuer umfasst. Trotz der Niederlage bleibt die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis im nächsten Spiel. Und die Fans werden sicher alles geben, um die HSG lautstark zu unterstützen!
Der Lüner SV II hat sich mit einem Auftaktsieg gegen Nettelstedt (29:21) in eine gute Position gebracht, was die Herausforderung für Soest natürlich nicht einfacher macht. Aber Handball ist ja bekanntlich ein Spiel der Überraschungen, und wer weiß, was die nächsten Tage bringen werden? Die Spieler müssen jetzt zusammenhalten und sich auf ihre Stärken besinnen. Sie haben das Zeug dazu, das Unmögliche möglich zu machen. Schweiß und Einsatz sind gefragt, um den Traum vom Aufstieg nicht aus den Augen zu verlieren.