Heute ist der 21.06.2026, und im malerischen Rhein-Sieg-Kreis hat die Erntezeit für die süßen Kirschen begonnen. Auf der Plantage von Roland Schmitz-Hübsch in Bornheim-Merten herrscht reges Treiben. Die Kirschen, die er anbaut, sind knackig, prall und können bis zu 35 mm im Durchmesser erreichen. Ein wahrer Genuss! Der Plantagenchef selbst beschreibt den Geschmack der Kirschen als „toll“ und lädt die Besucher in seinen Hofladen ein, um mit Probierschälchen die Frucht zu kosten. Wer einmal in den Genuss dieser Leckerei gekommen ist, wird kaum widerstehen können.

Die Plantage erstreckt sich über circa 2,5 Hektar und beherbergt stolze 3.000 Süßkirschbäume, die in acht verschiedenen Sorten kultiviert werden. Um die Kirschen vor Schädlingen zu schützen, hat Schmitz-Hübsch Netze mit 0,8 mm Maschenweite über die Bäume gespannt. So bleibt die Ernte unbeschadet, während die fleißigen Erntehelfer – auch polnische Studenten sind dabei – täglich Hand anlegen, um die reifen Früchte zu pflücken. Diese Kirschen sind nicht nur frisch und glänzend, sondern auch gesund. Sie enthalten 13 % Zucker sowie wertvolle Fruchtsäuren, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Ein wahres Superfood!

Kirschenzeit und Konsum

Die Saison für heimische Süßkirschen dauert von Juni bis August und ist für viele Obstliebhaber ein Highlight im Jahr. Im Jahr 2022 lag der durchschnittliche Konsum von Kirschen in Deutschland bei etwa 1,7 kg pro Person. Doch woher kommen die Kirschen, die nicht aus heimischen Anbau stammen? Im Jahr 2025 wurden beeindruckende 15.600 Tonnen Süßkirschen aus Spanien importiert, gefolgt von Griechenland mit 7.200 Tonnen und Italien mit 1.900 Tonnen. Das zeigt, dass die Lust auf Kirschen nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis groß ist.

Im Übrigen, die Kirschen sollten immer frisch und glänzend sein, mit grünen, glatten Stielen. Damit sie ihren köstlichen Geschmack bewahren, ist es ratsam, sie im Kühlschrank nicht länger als 2-3 Tage aufzubewahren. Und wenn man schon dabei ist, denkt man vielleicht an die nächste Kirschmarmelade oder einen Kuchen – die Möglichkeiten sind schließlich unbegrenzt!

Pflege der Kirschbäume

Doch das ist nicht alles! Die Pflege der Kirschbäume ist entscheidend für eine gesunde und ertragreiche Ernte. Ein wichtiger Aspekt ist der Erziehungsschnitt in den ersten Jahren, um eine gleichmäßige Pyramidenkrone mit 3-4 starken seitlichen Leitästen zu entwickeln. Bei schwächer wachsenden Bäumen kann man sie sogar als Spindelbaum erziehen. Doch das erfordert einiges an Geschick – die Seitenzweige müssen konsequent heruntergebunden werden. Ein jährlicher Erhaltungsschnitt im Spätsommer nach der Ernte sorgt dafür, dass die Bäume nicht übermäßig wuchern und die Wundheilung gefördert wird. Das ist wie ein Frisörbesuch für die Bäume, um die Krone auszulichten und überzählige oder ungünstig stehende Seitenzweige zu entfernen.

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Wenn man sich einmal in die Welt der Kirschen vertieft, ist man schnell von der Vielfältigkeit und den Herausforderungen begeistert. Die Kombination aus Natur und Handwerk, das Zusammenspiel von Pflege und Genuss – das macht die Arbeit auf der Plantage zu etwas ganz Besonderem. Vielleicht wird der ein oder andere Leser jetzt selbst zum Obsthändler und probiert sein Glück mit einem kleinen Kirschbaum im eigenen Garten!

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