Im Rhein-Kreis Neuss gibt es Neuigkeiten, die für frischen Wind in der Verwaltung sorgen könnten. Marisa Gensler, die Tochter des langjährigen Kämmerers Frank Gensler, hat eine spannende Position übernommen: Sie leitet jetzt das Amt für Recht und Kommunalaufsicht. Ein Schritt, der nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Region von Bedeutung ist. Landrätin Katharina Reinhold äußerte sich sehr positiv über ihre Kompetenz und lokalen Kenntnisse. Das sind ja schon mal beste Voraussetzungen, oder?

Die junge Gensler wurde 1996 in Neuss geboren und ist dort aufgewachsen. Ihr Abitur hat sie am Gymnasium Marienberg gemacht und danach Jura an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert. Nach ihrem zweiten Staatsexamen hat sie Erfahrungen bei Ernst & Young gesammelt, wo sie sich auf Kommunalverwaltung spezialisierte. Ein paar spannende Jahre später wechselte sie zur Stadt Köln und war im Amt des Oberbürgermeisters tätig. Nun, mit ihrem Rückkehr zur Kreisverwaltung, wird sie gewissermaßen zur Heimat zurückkehren. Es ist schön zu sehen, wie junge Talente in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und dabei eigene Wege gehen.

Ein kluger Kopf in der Verwaltung

Frank Gensler, der fast 23 Jahre Beigeordneter und Finanzverantwortlicher in Neuss war, hat sein Wissen und seine Erfahrung in die Waagschale gelegt. Jörg Geerlings bezeichnete ihn als „einen der klügsten Köpfe in der Verwaltung“. Das weckt natürlich hohe Erwartungen an die nächste Generation, die nun mit Marisa Gensler in die Zukunft blicken kann. Sie selbst hat klare Ziele: An der Zukunftsfähigkeit der Kommunen mitarbeiten und einen positiven Einfluss ausüben. In Zeiten, in denen die Herausforderungen für die Kommunen wachsen, ist das eine Aufgabe, die nicht nur Ehrgeiz, sondern auch ein gutes Gespür für die Bedürfnisse der Bürger erfordert.

In einem größeren Kontext betrachtet, ist die Übernahme einer solchen Position durch eine junge Frau auch ein Zeichen für den Wandel in der öffentlichen Verwaltung. Seit 2015 steigt der Anteil der Frauen in Führungspositionen in der Bundesverwaltung kontinuierlich. Das novellierte Bundesgleichstellungsgesetz hat dazu beigetragen, dass immer mehr Frauen in Entscheidungsträgerpositionen rücken. Der Frauenanteil in den obersten Bundesbehörden hat sich von 33 Prozent im Jahr 2015 auf knapp 41 Prozent im Jahr 2021 erhöht. Das zeigt, dass es vorwärtsgeht, auch wenn es noch viel zu tun gibt.

Das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe an Führungspositionen wurde mit dem zweiten Führungspositionengesetz (FüPoG II) im Jahr 2021 verankert. In vielen Bereichen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert, und auch im Rhein-Kreis Neuss wird sich zeigen, wie Marisa Gensler dazu beitragen kann, dies zu ändern. Ihre Rückkehr in die Heimat könnte also nicht nur für sie selbst, sondern auch für andere Frauen in Führungspositionen eine Inspiration sein.

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Während wir also gespannt auf die kommenden Entwicklungen im Rhein-Kreis Neuss blicken, bleibt zu hoffen, dass Marisa Gensler mit frischen Ideen und einem offenen Ohr für die Bürger dazu beitragen kann, die kommunalen Strukturen zukunftsfähig zu gestalten. Und wer weiß? Vielleicht wird sie eines Tages als eine der klügsten Köpfe in ihrer eigenen Verwaltung bezeichnet!

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