Es war ein denkwürdiger Tag für die Handball-Zweitvertretung des TSV Bayer Dormagen. Mit einem überzeugenden 33:26-Sieg gegen den HC Weiden sicherten sie sich nicht nur den Sieg, sondern auch die vorzeitige Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Dritte Liga! Die Halle pulsierte vor Energie, während die Spieler nach dem Schlusspfiff in Köln feierten – bis in die frühen Morgenstunden! Man könnte fast meinen, man hätte den Jubel bis hierher im Rhein-Kreis Neuss hören können.
Trainer Peer Pütz war nach dem Spiel sichtlich stolz. Er lobte das Zusammenspiel zwischen der Abwehr und dem Torhüter, ebenso wie die Angriffsleistung. „Klar gab es in der ersten Halbzeit kleinere Schwierigkeiten“, gestand er, „aber insgesamt war die Leistung ordentlich.“ Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte das Team, was in ihm steckt: starke 1:1-Situationen und zahlreiche herausgeholte Siebenmeter. Es war, als ob die Mannschaft nach der Halbzeit zu neuer Energie aufblühte. Pütz betonte zudem die Stabilität seines Teams über die gesamte Saison hinweg und die Fähigkeit, Ausfälle zu kompensieren. „Das Ziel ist jetzt, die Saison ordentlich abzuschließen und auch die letzten beiden Spiele zu gewinnen“, fügte er hinzu.
Ein weiteres spannendes Duell
Im Schatten von Dormagen brillierte auch der TV Korschenbroich: Sie besiegten den TSV Bonn rrh. mit 37:35, nachdem sie zunächst mit 1:5 ins Hintertreffen geraten waren. Trainer Frank Berblinger war nicht gerade begeistert von der passiven Abwehrleistung zu Beginn, aber nach der Halbzeit stellte er auf eine 5:1-Deckung um – und voilà, die Wende war eingeleitet! Regisseur Jan König stach in diesem Spiel besonders hervor. Mit seinen klugen Entscheidungen und einem guten Auge für seine Mitspieler sorgte er dafür, dass der Angriff des TVK richtig spritzig wurde. Auch die sich bietenden Lücken wurden effektiv ausgenutzt, was schließlich zur entscheidenden Absetzung in der Schlussphase führte.
Ein Blick in die Dritte Liga
Doch was bedeutet der Aufstieg für den TSV Bayer Dormagen? In der Dritten Liga wird es nicht nur um Ruhm und Ehre gehen, sondern auch um knallharte Konkurrenz. Die Teams spielen in Hin- und Rückrunde, und die Staffelersten sowie -zweiten qualifizieren sich für eine Aufstiegsrunde. Hier wird dann um den Zugang zur höheren Liga gekämpft, und das ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Für die drei Letztplatzierten jeder Staffel heißt es hingegen: Abstieg in die Regionalligen. Ein bisschen Druck ist also immer dabei.
Die Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen ist spürbar. Und noch ein kleiner Bonus: Die drei Tabellenersten der Dritten Liga sind für den DHB-Pokal der folgenden Saison qualifiziert. Das könnte für die Dormagener eine spannende Möglichkeit sein, sich mit den Besten zu messen. Wer weiß, vielleicht zaubern sie ja die nächste Überraschung auf das Parkett!