Die Nachricht über den Tod von Pfarrer Peter Schmedding hat in Mettmann eine Welle der Trauer ausgelöst. Am Sonntag, dem 21. Juni, verstarb der beliebte Geistliche, was viele in der Gemeinde tief berührt hat. Die katholische Gemeinde blickt dankbar auf seinen treuen Dienst in den vergangenen Jahren zurück. Schmedding war nicht nur ein Priester, sondern auch ein Mensch, der vielen Gottes Nähe, Trost und Zuversicht vermittelte. Eine bemerkenswerte Leistung, die in der heutigen Zeit nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Die Exequien finden am Mittwoch, dem 1. Juli, um 9 Uhr in St. Aposteln in Köln statt, gefolgt von der Beisetzung auf dem Melatenfriedhof. In Mettmann wird ebenfalls am selben Tag um 18 Uhr im Rahmen einer Heiligen Messe in St. Lambertus Abschied von ihm genommen. Es wird ein bewegender Moment sein, da die Gemeinde zusammenkommt, um das Leben und die Verdienste dieses außergewöhnlichen Mannes zu feiern.

Ein Leben im Dienst der Gemeinschaft

Peter Schmedding war nicht nur ein gebürtiger Münsterländer, sondern auch ein Doktor der Physik. Man könnte denken, dass seine akademische Laufbahn ihn in andere Richtungen hätte ziehen können. Doch 1979 empfing er die Priesterweihe als sogenannter Spätberufener. Nach einigen Jahren als Kaplan in Köln-Kalk führte sein Weg ihn schließlich in den Erftkreis, wo er als Pfarrer von zwei Gemeinden diente. Besonders hervorzuheben ist seine Zusammenarbeit mit Diakon Udo Casel, die fünf Jahre dauerte und sicherlich nicht nur für die beiden, sondern auch für die Gemeinden prägend war.

Als Stadtdechant in Remscheid prägte Schmedding das geistliche Leben in der Region nachhaltig. Auch nach seiner Zeit dort, als Pfarrvikar in Bonn tätig, blieb er der Kirche treu. In Mettmann bot er besonders in schwierigen Zeiten Unterstützung an, als die Personalsituation im Team der Geistlichen angespannt war. Ein wahrer Fels in der Brandung! Seine Hingabe und sein Engagement werden von vielen geschätzt, die ihn kannten.

Die Suche nach der eigenen Pfarrei

In der heutigen Zeit, in der viele Menschen nach ihrer spirituellen Heimat suchen, ist es bemerkenswert, dass das Rechenzentrum des Bischöflichen Ordinariats Mainz einen frei zugänglichen „Pfarreifinder“ anbietet. Dieses Tool ist besonders hilfreich für diejenigen, die herausfinden möchten, zu welcher katholischen Pfarrei ihr Wohnort gehört. Es umfasst eine Vielzahl von (Erz-)Diözesen, darunter auch Köln, die für viele Mettmanner von Bedeutung ist. Allerdings ist die Nutzung nicht ganz unproblematisch – es gibt Fälle, in denen mehrere Pfarreien denselben Namen tragen, was die Suche erschweren kann.

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Wer beispielsweise nach „St. Josef“ sucht, erhält eine beeindruckende Liste von 314 Pfarreien. Die angezeigten Informationen, einschließlich Anschrift und Kontaktdaten, sind eine wertvolle Ressource für alle, die sich in der katholischen Gemeinde orientieren möchten. Für historische Pfarreien hingegen ist das Geschichtliche Orts-Verzeichnis GOV des Vereins für Computergenealogie eine bessere Anlaufstelle. Es ist interessant zu sehen, wie moderne Technik und Traditionen miteinander verwoben sind und den Menschen helfen, ihre Wurzeln zu finden.

Die Trauer um Pfarrer Schmedding wird in der Gemeinde spürbar sein, und sein Vermächtnis wird sicher in den Herzen der Menschen weiterleben, die er berührt hat. In Zeiten des Wandels und der Unsicherheit ist es von unschätzbarem Wert, auf solch weise Seelen zu treffen, die uns daran erinnern, was es bedeutet, für einander da zu sein.

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