Am heutigen Tag, dem 24. Mai 2026, fand in der Turnhalle der Lindenschule in Recklinghausen ein ganz besonderer Event statt. Die Theatergruppe Gugelhupf präsentierte das musikalische Stück „Das Ruhrgebiet ist meins“, und die Vorfreude war spürbar. Markus Droste, der Westenergie-Kommunalmanager, und Bürgermeister Rajko Kravanja gaben den offiziellen Startschuss zur Aufführung, die sich als eine interaktive Entdeckungsreise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets entpuppte. Rund 165 Kinder der Lindenschule, sowie aus den Kitas Heiliger Schutzengel und Ökoinsel, waren dabei und brachten die Bühne zum Leben.
Die Lindenschule hatte sich durch eine Bewerbung die kostenlose Aufführung gesichert – eine großartige Gelegenheit für die kleinen Zuschauer! Mit viel Elan und Begeisterung gingen die Kinder auf Spurensuche zu den Ursprüngen von Halden, Zechen und deren Bedeutung. Auf der Bühne wurden Alltagsorte lebendig, und Schrebergärten verwandelten sich in aufregende Abenteuerspielplätze. Die Kinder wurden nicht nur Zuschauer, sondern durften aktiv mitgestalten, was für strahlende Gesichter sorgte. Die starke Musik und die einladenden Rhythmen machten das Erlebnis umso fesselnder.
Ein Gefühl von Heimat
Das Stück vermittelte ein Gefühl von Heimat, das nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist, sondern an die Menschen, die das Ruhrgebiet heute prägen. Markus Droste betonte, wie wichtig die Initiative ist, die seit vielen Jahren Kinder kostenlos ins Theater einlädt und dabei immer wieder die Begeisterung der Kleinen erfährt. Es ist eine Aktion, die in Zusammenarbeit mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen steht, und die in zehn Kommunen im Ruhrgebiet für frischen Wind sorgt.
Die neue Kindertheater Mobil Tour trägt das Motto „Das Ruhrgebiet ist meins“ und richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Hier wird Geschichte lebendig – in den Stimmen, Ideen und Entscheidungen der Kinder selbst. Es ist eine Art, ihnen zu zeigen, dass ihre eigene Geschichte und Identität wichtig sind. Dieses Konzept lässt die Kinder in die tiefen Wurzeln ihrer Region eintauchen und fördert gleichzeitig die Eigenwahrnehmung und Selbstwirksamkeit.
Kulturelle Teilhabe für alle
Ein weiterer bedeutender Aspekt der kulturellen Bildung im Ruhrgebiet ist das Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die RWE Foundation, das 2024 startet. Hier werden Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Verhältnissen angesprochen. Ziel ist es, ihnen durch Kunst und interdisziplinäre Methoden wie Theater, Tanz und Musik einen Zugang zu kulturellen Erlebnissen zu ermöglichen. Die Museen als kulturelle Erlebnisorte sollen erkundet werden, und die Abschlusspräsentationen zeigen die kreativen Ergebnisse der Teilnehmenden.
Diese Projekte und Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, Kindern eine Stimme zu geben und sie aktiv in die Kultur einzubinden. Es ist nicht nur ein Theaterstück, es ist ein gemeinsames Lernen und Entdecken – ein echter Gewinn für die Region und ihre jungen Bewohner. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich das Ruhrgebiet mit all seinen Facetten weiterentwickeln wird, und welche Geschichten die kommenden Generationen erzählen werden!