Paderborn rüstet auf: Hochleistungsrechner „Otus“ erhält Millionen-Upgrade für bahnbrechende Forschung
Die Universität Paderborn hat sich mal wieder etwas ganz Großes vorgenommen! Der Hochleistungsrechner „Otus“, der erst 2025 installiert wurde, wird jetzt mit mehr als zwölf Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln aufgerüstet. Das ist eine richtig fette Summe, die nicht nur die Rechenleistung und Speicherkapazität dieses Systems erhöhen soll, sondern auch den Forschungsbereichen wie Physik, Chemie, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zugutekommt. Hier wird das Hochleistungsrechnen in Deutschland ganz großgeschrieben!
Der Ausbau umfasst eine Reihe technischer Erweiterungen. Es werden zusätzliche Rechenknoten mit Prozessoren von Advanced Micro Devices installiert, und auch der Arbeitsspeicher wird vergrößert. Ein spannendes Detail: Die Grafikbeschleuniger werden mit weiteren Rechenknoten und Grafikprozessoren der Hopper-Generation von Nvidia aufgewertet. Zudem entsteht eine neue Partition mit Hardware auf Basis von Arm-Prozessoren und Nvidia-B200-Grafikprozessoren. Und das Massenspeichersystem von IBM? Auch das wird erweitert! Der Auftrag für diese beeindruckenden Erweiterungen ging an die pro-com Datensysteme GmbH, und die Inbetriebnahme der neuen Komponenten ist für Ende 2026 geplant.
Hochleistungsrechnen am Puls der Zeit
Das Paderborn Center for Parallel Computing (PC2) ist schon seit 30 Jahren ein Brennpunkt für theoretische Informatik und entwickelt sich stetig weiter. Sie bieten nicht nur Beratung und Service im Bereich High Performance Computing an, sondern forschen auch an effizienten Hardwarebeschleuniger-Technologien. Wusstet ihr, dass Paderborner Forscher*innen als erste weltweit die Rechenleistungsschranke von einem Exaflop – also mehr als eine Trillion Gleitkommaberechnungen pro Sekunde – durchbrochen haben? Ein neuer Weltrekord! Das ist einfach beeindruckend.
Die Universität ist zudem weltweit führend im Bereich der FPGAs (Field Programmable Gate Arrays), die massives paralleles Rechnen mit tausenden gleichzeitigen Operationen ermöglichen. Hier wird echte Pionierarbeit geleistet. Die Hochleistungsrechner „Noctua 2“ und „Otus“ kombinieren CPUs, GPUs und FPGAs und finden Anwendung sowohl in der Grundlagenforschung als auch in anwendungsbezogenen Arbeiten. Das zeigt, wie eng Theorie und Praxis hier zusammenfließen.
Der europäische Exascale-Supercomputer JUPITER
Natürlich kann man den beeindruckenden Fortschritt in Paderborn nicht ohne einen Blick auf die nationalen und europäischen Entwicklungen im Bereich Hochleistungsrechnen betrachten. Am Forschungszentrum Jülich wird der europäische Exascale-Supercomputer JUPITER entwickelt, der doppelt so leistungsstark wie der bisher schnellste deutsche Supercomputer, JUWELS, sein soll. JUPITER wird mit ca. 24.000 NVIDIA GH200 Grace Hopper Superchips ausgestattet sein und mehr als 70 ExaFLOP/s bei 8-Bit-Berechnungen erreichen. Das ist einfach nur krass!
Die Finanzierung für JUPITER erfolgt durch die europäische Supercomputing-Initiative EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Hier wird klar: Deutschland will im Bereich des Hochleistungsrechnens eine führende Rolle einnehmen, und das nicht nur national, sondern auch international.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Entwicklungen sowohl in Paderborn als auch in Jülich weiter entfalten werden. Die Zukunft des Hochleistungsrechnens verspricht aufregende Möglichkeiten und Fortschritte, die nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Gesellschaft insgesamt bereichern können.
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