Sonnencreme: Der unsichtbare Schutzschild für Helden des Handwerks
Heute ist der 19.07.2026, und im Kreis Olpe brennt die Sonne vom Himmel – ein wahres Sommermärchen für die einen und eine Herausforderung für die anderen. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hat kürzlich darauf hingewiesen, wie wichtig Sonnencreme für all jene ist, die im Freien arbeiten. Maurer, Straßenbauer, Dachdecker, Landschaftsgärtner und Erntehelfer sind besonders gefährdet, denn die UV-Strahlen sind gnadenlos. Eincremen mit Lichtschutzfaktor 50 ist nicht nur eine Empfehlung, sondern eine Notwendigkeit! Und das Nachcremen alle zwei Stunden… ja, das muss einfach sein, wenn man nicht wie ein Hummer enden möchte.
Ein Bodyguard für die Haut – so könnte man Sonnencreme betrachten. Sie schützt vor UV-Strahlung und mindert das Risiko von schmerzhaften Sonnenbränden und, noch schlimmer, Hautkrebs. Und obwohl einige Alternativmediziner im Internet behaupten, Sonnencreme sei gesundheitsschädlich, sprechen zahlreiche Studien eine andere Sprache. Tatsächlich haben sich die Hautkrebsfälle in Deutschland zwischen 2004 und 2024 verdoppelt. Ein Alarmzeichen, das nicht ignoriert werden sollte, besonders in Zeiten von Hitzewellen, die uns dazu bringen, mehr Zeit draußen zu verbringen.
WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten
Die „WSS-Regel“ – Wasser, Sonnencreme und Schatten – sollte als Leitfaden für alle Beschäftigten im Freien dienen. Arbeitgeber sind gefordert, für eine ausreichende Getränkeversorgung zu sorgen. Eine „Getränke-Flatrate“ für jene, die bei sengender Hitze arbeiten, ist da nur fair! Die Faustregel besagt, drei bis fünf Liter Wasser pro Tag sind ideal, und alle 15 bis 20 Minuten ein volles Glas – klingt einfach, ist aber oft leichter gesagt als getan. Regelmäßige Pausen im Schatten, sei es unter einem Sonnensegel oder einem schattenspendenden Baum, sind ebenfalls unerlässlich, um einen Hitzeschock zu vermeiden.
Ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz ist ebenfalls ein Muss. Man mag darüber schmunzeln, aber es kann einen echten Unterschied machen. Und wenn die Arbeitszeiten in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegt werden können, wäre das eine willkommene Erleichterung. Denn wer möchte schon bei 30 Grad im Schatten schwitzen?
Mythen über Sonnencreme
Witzigerweise hat es in den sozialen Medien einige seltsame Behauptungen gegeben. Ein Gesundheits-Influencer hat in einem Video vehemente Kritik an Sonnencreme geübt und eine Facebook-Seite behauptete sogar, die Sonne selbst verursache keinen Krebs. Solche Geschichten sind nicht nur irreführend, sie können auch gefährlich sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, sich nicht übermäßig der Sonne auszusetzen. Eine kurze Exposition reicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden, das für unsere Gesundheit wichtig ist. Aber Sonnencreme kann die Vitamin-D-Bildung schwächen – nicht stoppen! Es ist ein schmaler Grat.
In Deutschland herrscht nicht nur eine Hitzewelle, auch die UV-Strahlung steigt. Höchste Zeit, sich zu schützen. Viele Sonnencremes müssen in der EU eine Sicherheitsbewertung durchlaufen, bevor sie auf den Markt kommen. Das Bundesamt für Risikobewertung hat keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die in Sonnencremes enthaltenen UV-Filter festgestellt. Einige Inhaltsstoffe, wie Titandioxid, werden häufig kritisiert, doch Studien zeigen, dass sie nicht in den Blutkreislauf eindringen. Trotzdem – der Markt ist groß und es gibt Qualitäts- und Preisunterschiede. Nicht jedes Produkt ist für jeden geeignet.
Ein jährlicher „Hautkrebs-Check“ beim Hautarzt für all jene, die regelmäßig draußen arbeiten, sollte zur Pflicht werden. Schließlich ist die Haut unser größtes Organ, und sie verdient den besten Schutz. Die Verantwortung liegt nicht nur beim Einzelnen, sondern auch bei den Arbeitgebern, die auf das Wohl ihrer Mitarbeiter achten sollten. Also, Sonnencreme auftragen, Wasser trinken und immer schön im Schatten chillen!
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