Wer hätte gedacht, dass alte Fotos so viel Geschichten erzählen können? Im Kreis Olpe gibt es eine spannende Initiative, die genau das zum Ziel hat: Leser dazu zu ermuntern, historische Aufnahmen von Orten einzureichen. LokalPlus ruft alle Geschichtenerzähler und Erinnerungsbewahrer dazu auf, ihre Schätze in Form von alten Fotos zu teilen. Wenn du also ein Bild hast, das einen besonderen Ort aus der Region zeigt, dann zögere nicht! Schick es per E-Mail an info@lokalplus.nrw. Es wäre toll, wenn du auch ein aktuelles Foto des Ortes beifügst und vielleicht sogar eine kleine Anekdote oder persönliche Verbindung dazu beschreibst. Vergiss nicht, deinen Namen, Wohnort und – falls bekannt – den Urheber des Fotos anzugeben. Die gesammelten Einsendungen werden nach und nach veröffentlicht und bringen die Geschichten von gestern ins Licht der Gegenwart.

Was für eine großartige Gelegenheit, um in Erinnerungen zu schwelgen! Man stelle sich vor, wie viele Geschichten in alten Bildnissen schlummern – Geschichten von Menschen und Orten, die es vielleicht nicht mehr gibt oder sich stark verändert haben. Diese Fotos sind nicht nur Erinnerungsstücke, sie sind Fenster in die Vergangenheit und bieten uns die Möglichkeit, die Entwicklung unserer Heimat nachzuvollziehen.

Digitale Schätze im Stadtarchiv Olpe

Apropos Vergangenheit – das Stadtarchiv Olpe hat sich ebenfalls modernisiert und bietet jetzt eine neue Internetdomain, die es ermöglicht, digitale Schätze zu entdecken. Seit August 2015 gibt es eine Internetsparte mit vielen digitalen Informationsträgern. Hier findet man nicht nur Protokollbücher der kommunalen Entscheidungsgremien, sondern auch ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt, das archivalische Amtsbücher sowie serielles Quellenmaterial umfasst. Diese Dokumente sind wie kleine Zeitmaschinen, die uns die Entwicklung von Stadt und Land Olpe über mehr als ein Jahrhundert hinweg näherbringen.

Ein ganz besonderes Highlight sind die Schatzbücher von 1775, die digitalisiert wurden. Sie enthalten eine systematische Erfassung von Grund und Boden der Olper Bevölkerung. Auf etwa 400 Seiten sind Grundbesitzer mit Lage, Größe und Steuerverpflichtungen verzeichnet – ein wahres Fundstück für Geschichtsinteressierte und Forscher! Auch die Kataster reichen bis ins Jahr 1810 zurück und sind von Bedeutung für die historische Stadttopographie, Familien- und Besitzgeschichte sowie Namenforschung.

Ein Blick in die Bildarchive

Es ist nicht zu leugnen, dass Bilder eine besondere Kraft besitzen. Sie können Geschichten erzählen, die Worte allein nicht vermitteln können. Im Bundesarchiv finden sich beispielsweise die ersten Fotografien, die bis ins Jahr 1860 zurückreichen. Die über 430.000 Bilder in der Datenbank decken Ereignisse und Personen der Weimarer Republik ab und beleuchten das Leben im Dritten Reich sowie in der DDR. Jedes Bild hat seine eigene Geschichte, und die Möglichkeit, in diesen visuellen Archiven zu stöbern, ist einfach faszinierend.

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Wer Interesse hat, kann die Datenbank nutzen, um Bilder zu recherchieren. Die Nutzung ist unkompliziert und ohne Registrierung möglich – ein echter Pluspunkt für alle Geschichtsinteressierten! Wer jedoch reproduktionsfähige Bilder ohne Wasserzeichen möchte, muss sich registrieren. Doch keine Sorge, das ist kostenlos. Unterstützung zur Recherche wird ebenfalls angeboten, und falls man Fragen zu den Bildern hat, gibt es Kontaktmöglichkeiten, die einen direkten Draht zu den zuständigen Stellen bieten.

Die Welt der historischen Fotos und Dokumente ist vielfältig und spannend. Es ist eine Einladung an uns alle, die Geschichten unserer Heimat zu entdecken und zu bewahren. Lasst uns gemeinsam Erinnerungen sammeln und die Vergangenheit lebendig halten – ob durch alte Fotos oder durch die digitalen Schätze, die uns zur Verfügung stehen. Auf viele weitere Geschichten!

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