50 Jahre Naturschutzbeirat Oberhausen: Ein Rückblick auf Engagement und Zukunftsperspektiven
Am Freitag, dem 26. Juni 2026, war es endlich so weit: Der Naturschutzbeirat der Stadt Oberhausen feierte sein 50-jähriges Bestehen im Rathaus Alt-Oberhausen. Ein wirklich bemerkenswerter Anlass, der nicht nur die Geschichte, sondern auch die Zukunft des Naturschutzes in der Region in den Fokus rückte. Bürgermeister Werner Nakot ließ es sich nicht nehmen, in seiner Ansprache die unermüdliche Arbeit des Beirats zu würdigen und allen aktuellen sowie ehemaligen Mitgliedern seinen Dank auszusprechen. Besonders hervorgehoben wurde Heinrich Jakob Bahne, der über 30 Jahre lang als Vorsitzender agierte – eine wahre Institution im Naturschutz! Wer hätte gedacht, dass so viel Herzblut und Engagement in einem ehrenamtlichen Gremium steckt?
Die konstituierende Sitzung des Beirats fand am 4. März 1976 im Rathaus Oberhausen statt. Damals startete das Gremium mit 13 Mitgliedern. Der erste Vorsitzende war Karl Lange, mit Hans-Helmut Kurz als Stellvertreter. In den letzten 50 Jahren hat sich der Beirat für den Erhalt und die Weiterentwicklung von Grün- und Freiflächen in Oberhausen stark gemacht. Die Mitglieder setzen sich aus Vertretern verschiedenster Naturschutz- und Naturnutzergruppen zusammen, darunter der NABU, BUND, LNU, die Imkerei, Fischerei, Jägerschaft und Landwirtschaft. Es ist einfach beeindruckend, wie viele verschiedene Stimmen hier zusammenkommen und gemeinsam an einem Strang ziehen!
Aufgaben und Verantwortung
Der Naturschutzbeirat hat sich nicht nur als Sprachrohr für die Belange von Natur und Landschaft etabliert, sondern auch als aktiver Unterstützer der Unteren Naturschutzbehörde. Dabei wirkt er beim Schutz, der Pflege und der Entwicklung von Natur und Landschaft mit, basierend auf § 70 des Landesnaturschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen. Diese rechtliche Grundlage ist entscheidend für die Arbeit des Beirats, der auch Beteiligungs- und Kontrollaufgaben hat. Ja, er hat sogar das Recht, Widerspruch gegen geplante Befreiungen von natur- und landschaftsrechtlichen Ge- und Verboten einzulegen. Das ist ein starkes Stück Verantwortung!
Die Mitglieder des Beirats, darunter die aktuelle Vorsitzende Cornelia Schiemanowski (BUND) und der stellvertretende Vorsitzende Christoph Köster (Rheinischer Landwirtschaftsverband e. V.), sind jeweils ehrenamtlich tätig. Interessanterweise werden die Mitglieder von der Vertretungskörperschaft der Stadt gewählt – und das geht nur, wenn sie ihren Wohnsitz im Bezirk der Naturschutzbehörde haben. Ein bisschen wie im Schach, wo jede Figur ihren Platz hat und die besten Züge machen muss, um das Spiel zu gewinnen!
Ein Blick in die Zukunft
Schaut man auf die nächsten Jahre, wird deutlich, dass die Herausforderungen im Naturschutz nicht kleiner werden. Die Beiräte, die überall in Deutschland gebildet werden, sind gefragt wie nie zuvor. Sie haben die Aufgabe, Vorschläge und Anregungen an die zuständigen Behörden zu unterbreiten, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und Fehlentwicklungen in der Landschaft entgegenzuwirken. Dabei sind sie vor wichtigen Entscheidungen der unteren Naturschutzbehörde zu hören und müssen rechtzeitig informiert werden. Das ist ein ständiger Austausch – man könnte sagen, es ist ein Tanz zwischen den Behörden und den Naturschutzbeiräten!
Die Sitzungen des Beirats sind öffentlich, was eine wunderbare Möglichkeit bietet, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiv teilnehmen und ihre Anliegen einbringen können. Das ist nicht nur transparent, sondern zeigt auch, wie wichtig das Engagement der Bevölkerung für den Naturschutz ist. Schließlich sind es die Menschen vor Ort, die am besten wissen, was in ihrer Umgebung nötig ist, um Natur und Landschaft zu schützen.
Insgesamt ist der Naturschutzbeirat in Oberhausen nicht nur eine Institution, sondern ein lebendiger Teil der Gemeinschaft, der sich für die Zukunft der Natur einsetzt. Es bleibt spannend, wie sich die Arbeit und die Strukturen der Beiräte in den kommenden Jahren entwickeln werden. Sicher ist: Die Leidenschaft und das Engagement der Mitglieder werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, um die Schönheit und Vielfalt unserer Landschaften zu bewahren.
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