Im Oberbergischen Kreis tut sich gerade eine spannende Initiative auf, die Schulen und Unternehmen zusammenbringt, um die Trinkwasserqualität zu verbessern. Die klarwa GmbH aus Hunsheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, frisches, aufbereitetes Trinkwasser in Schulen bereitzustellen. Angefangen hat alles mit einer Spende von BPW, und mittlerweile hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das Bildung und Wirtschaft vereint. Das Ziel? Gesundheit, Nachhaltigkeit und eine stärkere regionale Zusammenarbeit zu fördern. Und das ist kein leeres Gerede, das hat Hand und Fuß!
Die Sekundarschule TOB in Bielstein war die erste Schule, die mit einem Wasserspender ausgestattet wurde. Dieser nutzt moderne Filtertechnik und sorgt so für eine hohe Wasserqualität – Hygiene steht hier an oberster Stelle! So wird nicht nur die Flüssigkeitszufuhr gefördert, sondern auch die Konzentration der Schüler. Das wiederum könnte sich positiv auf ihren Lernerfolg auswirken. Und das Beste daran: Unternehmen können als Sponsoren auftreten und übernehmen die Kosten für Anschaffung, Wartung und Betrieb der Wasserspender. Das bedeutet, dass Schulen ohne eigene finanzielle Mittel Zugang zu diesem wichtigen Service erhalten. Eine Win-win-Situation, würde ich sagen!
Ein Schritt in die richtige Richtung
Doch die Initiative geht noch weiter. Die klarwa GmbH plant, das Projekt auf weitere Schulen im Oberbergischen Kreis auszuweiten. Ein echter Lichtblick! Unternehmen, die sich lokal engagieren und ihre gesellschaftliche Verantwortung (CSR) ernst nehmen wollen, finden hier eine großartige Möglichkeit, aktiv zu werden. So wird nicht nur die Gesundheit der Schüler gefördert, sondern auch die Umwelt geschont, denn die Initiative unterstützt die Reduzierung von Einweg-Plastikflaschen. Das ist gerade in Zeiten des Klimawandels von enormer Bedeutung.
Und das ist nicht alles! Auch der Bundesumweltverband hat sich dem Thema Trinkwasser angenommen. Schulen in ganz Deutschland werden dazu ermutigt, Leitungswasser zu nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Leitungswasser ist preiswert, hat geringe CO2-Emissionen und verursacht keinen Verpackungsmüll. Ein Pilotprojekt, das 2017 in Berlin gestartet wurde, zeigt bereits, wie das funktionieren kann. Dort wurden Schulen mit eigenen Trinkbrunnen ausgestattet und es fanden Projekte in verschiedenen Fächern statt – Kunst, Erdkunde, Naturwissenschaften. Das stärkt das Umweltbewusstsein der Schüler und fördert ein nachhaltiges Konsumverhalten!
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Die Kombination aus dem Bau von Trinkbrunnen und Bildungsmodulen bleibt bestehen. Lokale Akteure wie Wasserversorger, Sparkassen und Fördervereine helfen dabei, die Projekte zum Erfolg zu führen. Ziel ist es, die Bekanntheit der Initiative zu steigern und eine Breitenwirkung zu erzielen. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) sorgt dafür, dass Schulen befähigt werden, sich leitungswasserfreundlich zu gestalten. Mit umfangreichen Umweltbildungsunterlagen, die sogar eine Wanderausstellung und „Wasser-Koffer“ umfassen, wird die selbstständige Umweltbildungsarbeit gefördert.
Vieles bewegt sich in eine positive Richtung – die Schüler profitieren von besserem Trinkwasser, die Umwelt wird geschont und die Unternehmen können ihren Teil zur Gesellschaft leisten. Ein echtes Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie regionale Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen funktionieren kann. Und ehrlich gesagt, wer möchte da nicht Teil dieser Bewegung sein?