Im Oberbergischen Kreis steht uns ein gewaltiger Wetterwechsel bevor – nicht gerade das, was man sich für einen entspannten Abend wünscht. Heute Abend, zwischen 18:09 und 21:00 Uhr, hat der Wetterdienst eine amtliche Wetterwarnung veröffentlicht. Und das ist kein Kindergeburtstag! Starkes Gewitter mit heftigen Sturmböen, die bis zu 100 km/h erreichen können, stehen an. Dazu kommt ein zu erwartender Starkregen mit Niederschlagsmengen um die 20 l/m² pro Stunde. Und als ob das nicht genug wäre, besteht auch die Möglichkeit für kleinkörnigen Hagel. Betroffen sind unter anderem die Gemeinden Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl, Wiehl und Wipperfürth.
Die Warnstufe liegt bei 2, also Orange – das bedeutet, wir haben es mit markantem Wetter zu tun. Die Gefahren sind nicht zu unterschätzen: Blitzschläge, umstürzende Bäume, herabstürzende Gegenstände und rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen sind alles andere als unwahrscheinlich. Aquaplaning könnte auf den Straßen für zusätzliche Probleme sorgen, und wir alle wissen, wie rutschig es dann werden kann, wenn der Regen einsetzt. Wenn Sie draußen unterwegs sind, sollten Sie sich vielleicht überlegen, ob Sie nicht lieber Schutz suchen. Gewässer sind jetzt auch eher ein No-Go, und freistehende Objekte sollten gesichert werden. Zelte oder Abdeckungen – besser abbauen, bevor die Elemente durchdrehen!
Die Wetterlage im Überblick
Was uns nach diesem Unwetter erwarten könnte, ist eine Wetterberuhigung in der Nacht zum Freitag. Am Freitag selbst wird das Wetter leicht wechselhaft, dank einer mäßig warmen Meeresluft. Die Gewitteraktivität wird am Donnerstagabend vor allem im Norden und teils in der Mitte des Landes zu spüren sein – auch hier ist mit Starkregen von bis zu 20 l/qm in kurzer Zeit zu rechnen. Hagel und stürmische Böen bis 85 km/h sind ebenfalls nicht auszuschließen. Doch keine Panik, in der Nacht zum Freitag wird die Gewitteraktivität deutlich abnehmen.
Am Freitag selbst gibt es dann einzelne Gewitter, vor allem im Norden, Nordwesten und in den östlichen Mittelgebirgen. Die Wahrscheinlichkeit für stürmische Böen um 65 km/h ist zwar geringer, aber dennoch vorhanden. Starkregen könnte knapp über 15 l/qm in kurzer Zeit bringen, und auch kleiner Hagel ist möglich. Die Gewitteraktivität wird am späteren Abend nachlassen – ein bisschen Hoffnung auf ruhigeres Wetter gibt’s also doch!
Die Gefahren im Blick
Die Unwetterzentrale hält uns stets auf dem Laufenden – die Übersichtskarten zeigen uns die aktuellen Unwetterwarnungen und Wetterhinweise für Deutschland. Sie informieren über bevorstehende Gefahren wie Sturm, Starkregen und Gewitter. Es gibt zwei Arten von Unwetterwarnungen: Vorwarnungen, die bis zu 48 Stunden im Voraus ausgegeben werden, und Akutwarnungen, die bestätigen, dass die Naturgefahr bereits eingetroffen ist. Die Warnstufen variieren von Orange für moderates Unwetter bis hin zu Rot für starkes Unwetter und Violett für extremes Unwetter. Die erfahrenen Meteorologen der Unwetterzentrale passen die Prognosen kontinuierlich an – damit wir immer auf dem neuesten Stand sind.
Die Informationen sind rund um die Uhr verfügbar, also keine Ausreden, das Wetter könnte uns ja schließlich einen Strich durch die Rechnung machen. Ob die Sonne wieder scheint oder der Regen die Straßen überschwemmt – in dieser Region ist alles möglich. Also, bleiben Sie sicher und halten Sie sich an die Empfehlungen, die der Wetterdienst gibt!