Heute ist der 3.06.2026, und im Oberbergischen Kreis, wo man die Natur und das Leben in vollen Zügen genießt, gibt es mal wieder Diskussionen um die Verkehrssicherheit. Besonders im Fokus stehen die sogenannten Smiley-Ampeln, die in Bergneustadt zur Debatte stehen. Die SPD hat sich stark gemacht für zwei dauerhaft installierte Modelle an der K 23 in Neuenothe und Belmicke. Doch die finanzielle Unterstützung des Oberbergischen Kreises lässt auf sich warten – oder besser gesagt: sie wird nicht kommen. Der Antrag der Stadt zur Finanzierung dieser Ampeln wurde abgelehnt.

Bürgermeister Matthias Thul (CDU) hat zwar eine klare Meinung zu den Smiley-Ampeln und befürwortet deren Einsatz, doch er ist skeptisch, ob eine dauerhafte Installation tatsächlich den gewünschten Effekt auf die Geschwindigkeit der Autofahrer hat. Die SPD hingegen ist überzeugt: Die Ampeln könnten die Geschwindigkeit reduzieren, ohne gleich mit Bußgeldern um sich zu werfen. Das klingt fast nach einer sanften Taktik, um das Miteinander im Straßenverkehr zu fördern. Doch das städtische Budget hat einen anderen Plan: Der Antrag zur Finanzierung aus dem städtischen Haushalt wurde mehrheitlich abgelehnt, was bei den 11 Ja-Stimmen von SPD und UWG auf der einen Seite und den 3 Enthaltungen von Grünen und FWGB auf der anderen Seite für einige Diskussionen gesorgt hat.

Neue Ansätze für mehr Verkehrssicherheit

Doch die Diskussion um Smiley-Ampeln ist noch lange nicht zu Ende. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat bereits einen neuen Vorschlag in den Raum geworfen: Im Haushaltsentwurf 2026 beantragen sie die Bereitstellung von 20.000 Euro, um vier weitere solarbetriebene Dialog-Displays anzuschaffen. Diese Displays, die auch „Smileys“ genannt werden, sollen vor allem in der Nähe von Schulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen installiert werden. Ein wichtiger Schritt, um die Verkehrssicherheit an sensiblen Einrichtungen zu erhöhen.

Im vergangenen Jahr wurden bereits vier solcher Displays im Stadtgebiet aufgestellt, und die ersten Erfahrungen zeigen, dass sie tatsächlich die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer reduzieren können. Wissenschaftliche Studien belegen die Effektivität dieser Geräte. Und das Beste? Sie zeigen den Autofahrern mittels eines Smiley-Systems, ob sie sich innerhalb der erlaubten Geschwindigkeit bewegen. Auf diese Weise wird das Bewusstsein für die Geschwindigkeitsbegrenzung geschärft, ohne gleich mit dem Zeigefinger zu drohen.

Die neuen Geräte sollen stationär betrieben werden und mit Solarenergie ausgestattet sein, was den Betriebsaufwand minimiert – eine umweltfreundliche Lösung, die auch in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist. Maja Roth-Schmidt und Jörg Eirmbter-König, die Fraktionssprecher der Grünen, betonen, dass ein möglicher Gewöhnungseffekt, der die Wirksamkeit der Displays mindern könnte, wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Erweiterung der Standorte dieser Smiley-Displays könnte gezielt problematische Verkehrssituationen entschärfen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr leisten. In einer Zeit, in der jeder von uns ein bisschen mehr aufeinander achten sollte, könnte dies ein Schritt in die richtige Richtung sein. Schließlich wollen wir alle sicher von A nach B kommen – und vielleicht mit einem kleinen Lächeln im Gesicht.