Heute ist der 22.07.2026 und der Oberbergische Kreis steht vor spannenden Veränderungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs. Die Verbandsversammlung des Zweckverbands go.Rheinland hat kürzlich ein ÖPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Dabei werden sage und schreibe 50 neue Investitionsvorhaben mit rund 33 Millionen Euro gefördert – das ist doch mal eine Ansage! Besonders für unsere Region sind knapp zwei Millionen Euro vorgesehen, was die Vorfreude auf die kommenden Maßnahmen nur noch steigert.

Die Kommunen und Verkehrsunternehmen sind nun aufgerufen, ihre prüffähigen Finanzierungsanträge einzureichen. Es gibt viel zu tun! Die ausgewählten Maßnahmen sind nicht einfach planlos zusammengestellt, sondern basieren auf soliden Bewertungsergebnissen, dem Jahr des Baubeginns und einer regionalen Mittelverteilung. Wir dürfen uns freuen, dass auch die Stadt Leverkusen von dieser Förderung profitiert und insgesamt 121.300 Euro erhält. Ein kleiner, aber feiner Beitrag zur Verbesserung des Nahverkehrs.

Geplante Maßnahmen im Oberbergischen Kreis

Hier ein Überblick über die konkreten Vorhaben in unserer Region:

  • Gemeinde Morsbach (2026): Barrierefreier Ausbau der Bushaltestelle Alzen – Kosten: 268.300 Euro, Zuwendung: 268.300 Euro.
  • Gemeinde Nümbrecht (2026): Barrierefreier Ausbau von elf Bushaltestellen als 3. Baustufe – Kosten: 1.243.300 Euro, Zuwendung: 1.243.300 Euro.
  • OVAG mbH (2027): Installation einer Liveübertragung der Videoüberwachung in Bussen zur Leitstelle – Kosten: 95.000 Euro, Zuwendung: 71.300 Euro.
  • Gemeinde Reichshof (2026): Barrierefreier Ausbau von zehn Bushaltestellen – Kosten: 408.600 Euro, Zuwendung: 408.600 Euro.

Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen ist besonders wichtig, um Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen eine bessere Anbindung zu ermöglichen. Das ist nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch der Menschlichkeit. Und hey, wer möchte nicht einfach mal ohne Stress in den Bus steigen können?

Finanzierung und gesetzliche Grundlagen

Diese Förderungen sind Teil einer größeren Strategie, die vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Die regionalen Nahverkehrszweckverbände, zu denen auch wir hier im Oberbergischen gehören, erhalten jährlich eine Pauschale zur Verwirklichung von Infrastrukturprojekten. Die pauschalierte Investitionsförderung ist im § 12 des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen (ÖPNVG NRW) geregelt. Das Gesetz wurde im Mai 2026 fortgeschrieben.

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Die jährliche Pauschale beträgt mindestens 150 Millionen Euro und soll dazu beitragen, dass Entscheidungen vor Ort getroffen werden können. Maximale 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben dürfen damit gedeckt werden. Dies eröffnet Raum für zahlreiche Maßnahmen – von Neubauten über die Modernisierung bis hin zur Erneuerung der Infrastruktur. Ist das nicht großartig?

Was kommt als Nächstes?

Zusätzlich zur pauschalierten Förderung gibt es auch spezielle Programme, die im besonderen Landesinteresse gefördert werden. Dazu zählen etwa die barrierefreie Gestaltung von Haltestellen und Fahrzeugen oder die Errichtung von Ladeinfrastruktur für umweltfreundliche Linienbusse. Hier wird wirklich an die Zukunft gedacht – und das ist dringend nötig, wenn wir den öffentlichen Nahverkehr attraktiv und zeitgemäß gestalten wollen.

Ein weiteres spannendes Projekt ist das neue Förderprogramm „Mobilstationen der Zukunft im Rheinischen Revier“. Hier wird nicht nur an den Ausbau von P+R-Anlagen gedacht, sondern auch an Mobilstationen in Quartieren ohne ÖPNV-Anbindung. Das zeigt, dass wir auch an die Menschen denken, die vielleicht nicht direkt an einer Hauptverkehrsader leben.

Insgesamt stehen uns aufregende Jahre bevor, in denen der Oberbergische Kreis seine Verkehrsanbindung auf ein neues Level heben kann. Die Vorfreude auf die Umsetzung der Maßnahmen ist groß – und wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln werden. Eines ist sicher: Der öffentliche Nahverkehr wird in unserer Region bunter, barrierefreier und vor allem zugänglicher für alle!

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