In Engelskirchen, wo die Luft nach frischem Gras und fröhlichem Gelächter riecht, fand kürzlich eine ganz besondere Veranstaltung statt. Im Jugendzentrum Move hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, beim Event „Sag’s dem Bürgermeister“ ihre Wünsche, Ideen und Anregungen zu äußern. Organisiert von einer bunten Mischung aus dem Katholischen Bildungswerk Oberbergischer Kreis, der Gemeinde Engelskirchen, der Katholischen Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg und Oberberg sowie der Culturkirche und Demokratiekirche Oberberg, lockte die Veranstaltung über 20 Teilnehmer an. Snacks und Getränke waren natürlich auch am Start – das ist ja klar, oder? Schließlich sorgt eine gute Verpflegung immer für eine entspannte Atmosphäre.

Dominik Mager von der Katholischen Jugendagentur brachte es auf den Punkt: Das Format sollte niederschwellig sein, damit sich die Jugendlichen trauen, ihre Stimme zu erheben. Bürgermeister Lukas Miebach, ein echter Zuhörer, unterstrich die Wichtigkeit, den Anliegen der Jugend Gehör zu verschaffen. Er ist sogar über Social Media oder per E-Mail erreichbar – wie cool ist das denn? Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation!

Die ersten Schritte zur Mitgestaltung

Ein paar Themen wurden dann auch zögerlich angesprochen. Unter anderem der Wunsch, die Veranstaltung zum Weltkindertag wiederzubeleben. Miebach versprach, die Gründe für die Einstellung des Festes zu prüfen. Das zeigt doch, wie sehr er daran interessiert ist, die Stimme der Jugend zu hören und ernst zu nehmen. Auch die Frage nach der Skateranlage und den steigenden Kosten für Ferienfreizeiten ohne Anpassung des Gemeindezuschusses kam zur Sprache. Hier gibt es noch viel zu tun, aber das Engagement der Jugendlichen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

In Anbetracht der bundesweiten Initiative zur Jugendbeteiligung, die vom Bundesjugendministerium gefördert wird, ist es ermutigend zu sehen, dass solche Veranstaltungen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Ziele sind klar: Stärkung des Miteinanders der Generationen, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Demokratie. Die Jugendlichen wollen gleichwertig wie Erwachsene in Beteiligungsprozesse einbezogen werden. Das ist auch der Grund, warum die Entwicklung einer zentralen digitalen Beteiligungsplattform für bessere Zugänglichkeit von Informationen angedacht ist – und die wird schon bald im zweiten Quartal 2026 verfügbar sein!

Ein Blick auf die Zukunft

Die JugendPolitikTage 2025 und die BundesJugendKonferenz 2024 sind nur einige der Formate, die den Dialog zwischen jungen Menschen und der Politik weiter fördern sollen. Es ist ermutigend zu wissen, dass Fachkräfte gut ausgebildet werden, um die Jugendlichen in diesem Prozess effektiv zu begleiten. Auch die Unterstützung kommunaler Kinder- und Jugendparlamente wird durch das Projekt „Servicestelle Starke Kinder- und Jugendparlamente“ vorangetrieben. Hier wird deutlich, dass die Bundesregierung den Dialog mit der Jugend ernst nimmt.

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Ein bisschen Geschichtsstunde gefällig? Bereits in den 60er Jahren hat Sherry R. Arnstein mit ihrem Artikel „A Ladder of Citizen Participation“ die verschiedenen Stufen der Bürgerbeteiligung beschrieben. Und auch heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, ist das Thema aktueller denn je. Studien zur politischen Partizipation zeigen, dass es für eine erfolgreiche Teilhabe an der Gesellschaft unabdingbar ist, die Stimmen aller jungen Menschen, unabhängig von ihren Hintergründen, zu hören.

Die Veranstaltung in Engelskirchen ist also nicht einfach nur ein weiteres Treffen – sie ist ein Schritt in eine vielversprechende Richtung. Junge Menschen, die aktiv ihre Meinung äußern und sich in die Gemeinde einbringen, sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Und wenn die Stimmen der Jugend gehört werden, kann das nur positiv für alle Beteiligten sein.