Es war am letzten Wochenende der STADTRADELN-Aktion 2026, als sich das Kollegenteam der Kreisverwaltung Oberbergischer Kreis auf eine flotte Radtour begab. Vorab, ein bisschen Hintergrund: Diese großartige Aktion fand vom 25. Mai bis zum 14. Juni 2026 statt und erreichte mit über 3.400 Radlerinnen und Radlern in 327 Teams eine bemerkenswerte Beteiligung. Der Fokus lag nicht nur auf dem Klimaschutz, sondern auch auf der eigenen Gesundheit. Fünf Mitarbeitende der Kreisverwaltung – ganz im Sinne der Betrieblichen Gesundheitsförderung – schlossen sich zusammen und radelten unter der Leitung von Stefan Heße, dem Allgemeinen Vertreter des Landrats, los. Der Startschuss fiel am Kreishaus in Gummersbach.

Die Route war eine wahre Freude für alle Sinne: Über Reininghausen, Becke, Frömmersbach und Unnenberg führte die Strecke zum malerischen Uferweg der Genkeltalsperre. Die Rückfahrt über Lantenbach, Erlenhagen und Bernberg war nicht weniger beeindruckend. Es ging um frische Luft, Bewegung und einfach darum, das Leben draußen zu genießen. Am Ende der Tour konnten stolze 115 Radkilometer für den STADTRADELN-Wettbewerb verzeichnet werden!

STADTRADELN: Ein Fest für Radler

Die STADTRADELN-Aktion im Oberbergischen Kreis hat sich mittlerweile als fester Bestandteil der regionalen Umwelt- und Gesundheitsinitiativen etabliert. Die nächste Runde wird vom 9. Juni bis 29. Juni 2025 stattfinden, und bereits jetzt steht fest: Die Vorfreude ist groß! Egal ob aus Spaß an der Freude oder aus Überzeugung für den Klimaschutz – die Kampagne animiert dazu, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu nutzen. Teilnehmen kann jeder, der im Oberbergischen Kreis lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine (Hoch-)Schule besucht. Sogar Schulen haben die Möglichkeit, parallel am Schulradeln Nordrhein-Westfalen teilzunehmen. Die Registrierung erfolgt einfach über www.stadtradeln.de/oberbergischer-kreis.

Die Möglichkeit, ein eigenes STADTRADELN-Team zu gründen oder sich einem bestehenden anzuschließen, macht das Ganze noch spannender. Und das Beste: Jeder geradelte Kilometer zählt, ob im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder sogar im Urlaub. Die gesammelten Kilometer können über den Online-Radelkalender, die STADTRADELN-App oder ausgefüllte Erfassungsbögen eingetragen werden. So haben alle die Chance, einen Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen zu leisten.

Radfahren für ein gutes Klima

STADTRADELN ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein Erlebnis, das Menschen dazu anregt, die vielen Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. Zwischen dem 1. Mai und 30. September findet der Wettbewerb in 21 aufeinanderfolgenden Tagen statt, und die aktivsten Kommunen, Teams und Teilnehmenden werden am Ende prämiert. Auf den ersten Blick mag es wie ein einfacher Wettbewerb erscheinen, doch im Kern steckt eine wichtige Botschaft: Radfahren fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Umwelt. Wer kennt nicht das Gefühl, nach einer langen Radtour die frische Luft tief einzuatmen und den Wind im Gesicht zu spüren? Einfach unbezahlbar!

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Die Vorteile sind vielfältig: Man vermeidet Staus, spart sich die Parkplatzsuche und bleibt flexibel in der Mobilität. Doch um den Umstieg aufs Rad nachhaltig zu fördern, bedarf es einer ausreichenden Radinfrastruktur. Hier sind auch die Kommunalpolitiker gefordert, sich aktiv am STADTRADELN zu beteiligen. Schließlich können Bürger über die Plattform RADar! Störstellen wie Schlaglöcher melden, was der Kommunalverwaltung hilft, wertvolle Verbesserungen vorzunehmen.

Weltweit nehmen mittlerweile rund 300.000 Menschen aus knapp 900 Kommunen an dieser Initiative teil und radeln zusammen eindrucksvolle 60 Millionen Kilometer. Diese Bewegung wird seit 2008 vom Klima-Bündnis organisiert und hat über 1.700 Mitglieder in 27 europäischen Ländern. Wie könnte man besser zeigen, dass man für ein gutes Klima radeln kann?

So, vielleicht sieht man sich ja bald auf einem der Radwege im Oberbergischen Kreis – das nächste Abenteuer wartet!

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