Wenn man an Münster denkt, kommen einem oft die beeindruckenden Bauwerke und die lebendige Atmosphäre der Stadt in den Sinn. Aber nicht nur das – die Stadt hat auch einen besonderen Platz in der Welt der Krimis. Die ZDF-Serie „Wilsberg“ erfreut sich seit ihrer ersten Ausstrahlung am 20. Februar 1995 großer Beliebtheit und hat eine treue Fangemeinde. Die Hauptfigur, Georg Wilsberg, verkörpert von Leonard Lansink, ist ein ehemaliger Anwalt, der als Privatdetektiv in Münster ermittelt. Sein Team, bestehend aus Ekki, Tessa und der Hauptkommissarin Anna Springer, bringt nicht nur Spannung, sondern auch eine ordentliche Portion Humor in die Geschichten.
Die Drehorte der Serie sind ein wahres Highlight für Fans. Das Antiquariat Solder, das als Wilsbergs Zentrale dient, liegt direkt gegenüber der Überwasserkirche und ist nur etwa 200 Meter vom Dom entfernt. Wer also in Münster unterwegs ist, sollte unbedingt einen Blick hineinwerfen! Michael Solder führt das Antiquariat bereits seit 1995 und es ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Krimifans gleichermaßen. Aber das ist noch lange nicht alles, was die Stadt zu bieten hat – auch der Prinzipalmarkt, das Schloss Münster und der Aasee finden immer wieder ihren Weg in die spannenden Kriminalfälle.
Die Kulisse Münster
Doch die Serie nutzt nicht nur die malerische Kulisse der Stadt, sondern auch einige markante Gebäude. Zum Beispiel wird das Rathaus als Finanzamt dargestellt, während das Polizeirevier im realen Universitätsgebäude Bispinghof gedreht wird. Außerdem werden Innenaufnahmen in Köln produziert, was ein wenig überraschend ist, aber das tut dem Charme der Serie keinen Abbruch. Die Außenaufnahmen am Domplatz, wo auch regelmäßig ein Wochenmarkt stattfindet, bringen ein ganz besonderes Flair in die Geschichten.
Die nächste Folge von „Wilsberg“ wird am 23. Mai um 20:15 Uhr ausgestrahlt, und das ist für viele Fans ein Grund zur Vorfreude. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Stadt Münster nicht nur als Kulisse, sondern auch als Teil der Handlung wahrgenommen wird. Zudem gibt es spezielle Stadtführungen, die den Fans die Drehorte näherbringen. So kann man direkt in die Fußstapfen von Wilsberg und seinen Ermittlungen treten.
Ein beliebtes Ermittlungsteam
Die Serie ist nicht nur in Münster beliebt. Sie zieht auch Millionen von Zuschauern an, die sich in die spannenden Geschichten rund um Georg Wilsberg und sein Team vertiefen. Wenn man bedenkt, dass die Stadt auch als Heimat des „Tatorts“ mit dem Ermittlerduo Thiel und Boerne gilt, wird klar, dass Münster ein echter Hotspot für Krimifans ist. Die Verbindungen zwischen Wilsberg und anderen Krimiformaten – wie die Crossover-Folgen mit „Friesland“ – zeigen die Vielfalt und den Reiz des Genres.
Die Stadt bietet zudem vielfältige Angebote, um die Welt der Ermittler hautnah zu erleben. Wer möchte, kann sogar in Münster übernachten, um die Krimistadt in vollen Zügen zu genießen. Ein Preis von 259 Euro für zwei Übernachtungen im Doppelzimmer klingt da gar nicht so schlecht, oder? Die Kombination aus historischem Flair, spannenden Geschichten und der Möglichkeit, die Drehorte hautnah zu erleben, macht Münster zu einem faszinierenden Ziel für jeden Krimifan. Und während man durch die Straßen schlendert, kann man sich schon einmal fragen: Was würde Wilsberg hier wohl ermitteln?