Natur entdecken: Ein aufregender Tag für kleine Forscher in Mülheim
Im Mülheimer Uhlenhorst, genauer gesagt im Garten der Waldschule an der Großenbaumer Straße, geht es heute lebhaft zu. Zahlreiche Stationen laden ein, den Wald und seine Bewohner auf ganz besondere Weise zu erkunden. Es ist ein Tag für kleine Entdecker und große Naturfreunde – und der Spaß steht dabei ganz oben auf der Agenda! Hier können Kinder und Erwachsene gemeinsam staunen, lernen und die Natur hautnah erleben.
Bei strahlendem Sonnenschein treffen sich sieben Erwachsene und sieben Kinder, um mit Birgit Pfeifer von der Mülheimer Kreisjägerschaft auf Entdeckungsreise zu gehen. An den verschiedenen Stationen dürfen die Teilnehmenden Baumscheiben sortieren, einen Hochsitz erklimmen und sogar Felle von Wildtieren betrachten. Und dann gibt es da noch den Sandkasten – nicht irgendeinen, sondern einen, in den man Trittsiegel von Reh und Wildschwein drücken kann! Ein echtes Highlight für kleine Naturforscher.
Einblicke in die Natur
Die Aktion „Lernort Natur“ wurde vor 35 Jahren vom Deutschen Jagdverband ins Leben gerufen. Sie verfolgt das Ziel, mit Herz, Kopf und Hand zu lernen und den Wald erfahrbar zu machen. Und das gelingt auch! Nach dem spannenden Stationenbesuch folgt ein pädagogischer Waldspaziergang, bei dem die Gruppe 24 Gegenstände in der Natur entdecken muss. Hierbei wird das aufmerksame Beobachten und der Schutz der Natur großgeschrieben – Müll hat im Wald nichts verloren, und das Essen von Beeren wird eher abgeraten.
Bei einem solchen Abenteuer entdeckt die Gruppe ein echtes Trittsiegel eines Rehs und erfährt mehr über Totholz als Lebensraum. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden sind durchweg positiv. Die Kinder strahlen vor Freude und berichten begeistert von den Stationen und den Spielen. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel Spaß die Kleinen dabei haben!
Ein ganzheitliches Lernen im Wald
Die Waldkäuze der Mülheimer Kreisjägerschaft bieten regelmäßig themenbezogene Spiele und Waldführungen an – eine wertvolle Ergänzung zur schulischen Bildung. Die Aktionen richten sich hauptsächlich an Grundschulklassen und Kindertagesstätten, aber auch Privatpersonen sind herzlich willkommen. Wer Interesse hat, kann sich ganz unkompliziert per E-Mail an Erdmuthe Luhr-Antons wenden und sich für die nächsten Veranstaltungen anmelden.
Waldpädagogik ist nicht nur ein schönes Wort, sondern ein ganz wesentlicher Bestandteil dieser Erlebnisse. Sie ist eine wissenschaftlich fundierte Bildungsform, die Menschen aller Altersgruppen den Wald als Ökosystem näherbringt. Die Schaffung einer dauerhaften Verbindung zwischen Mensch und Natur durch unmittelbares Erleben und praktisches Lernen ist das große Ziel. Diese Form der Naturpädagogik fördert ganzheitliches Lernen und sensibilisiert für die Bedeutung von Wäldern, insbesondere in urbanisierten Gebieten.
Die Methoden der Waldpädagogik sind vielfältig und reichen von interaktiven Bildungsangeboten über praktische Projekte bis hin zu Veranstaltungen, die auf die verschiedenen Zielgruppen abgestimmt sind. Immer mehr wird auch der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Wäldern in den Vordergrund gerückt, denn die Herausforderungen durch den Klimawandel sind spürbar.
Egal ob Förster oder Waldpädagoge – sie alle spielen eine zentrale Rolle in dieser wichtigen Bildungsarbeit. Die Ausbildung zum Waldpädagogen erfolgt häufig über Forstwirtschaft, Umweltwissenschaften oder Pädagogik. Ein tolles Feld, das nicht nur Spaß macht, sondern auch essenziell für das Verhältnis zwischen Mensch und Natur ist.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
