Kunstvolle Begegnungen: Auf der Suche nach dem Glück zwischen den Generationen
Heute, am 9. Juli 2026, fand im Foyer des St. Marien-Hospitals in Mülheim an der Ruhr eine ganz besondere Vernissage statt. Unter dem Titel „Was ist Glück?“ wurde ein generationenübergreifendes Kunstprojekt eröffnet, das nicht nur die Wände schmückt, sondern auch Herzen verbindet. Rund 70 Gäste – eine bunte Mischung aus Jung und Alt – feierten gemeinsam den Start dieser inspirierenden Ausstellung. Ein Blick auf die Kunstwerke, die hier präsentiert werden, lässt erahnen, wie unterschiedlich, aber auch wie ähnlich die Vorstellungen vom Glück sein können.
Der kreative Austausch zwischen Vorschulkindern der KiTa Auf den Hufen und Senior:innen aus den Hildegardis und Christophorus Quartieren der Contilia Pflege und Betreuung ist das Herzstück dieses Projekts. Insgesamt wurden 28 individuelle Kunstwerke geschaffen, die sich mit der Frage nach dem Glück auseinandersetzen. Die Kinder haben ihre Bilder mit viel Freude und Unbefangenheit präsentiert, während die älteren Künstler:innen ihre Gedanken und Geschichten hinter den Werken teilten. Es war ein Raum voller Lachen, Staunen und tiefgründiger Gespräche, der zeigte, dass der Dialog zwischen den Generationen lebendig und bereichernd ist.
Kunst als Brücke zwischen den Generationen
Die Schirmherrin des Projekts, Dr. Daniela Grobe, die Sozialdezernentin der Stadt Mülheim an der Ruhr, unterstrich in ihrer Eröffnungsrede, wie wichtig solche Begegnungen sind. In Zeiten, in denen der Gesprächsbedarf zwischen jüngeren und älteren Generationen oft kaum gedeckt wird, ist dieses Kunstprojekt ein erfrischender Ansatz. Die Ausstellung, die für acht Wochen im Foyer des St. Marien-Hospitals zu sehen ist, bietet nicht nur einen visuellen Genuss, sondern fördert auch den intergenerationalen Austausch über das Thema Glück.
Die Werke reflektieren persönliche Wünsche und bedeutende Momente der Künstler:innen. Man kann die Geschichten hinter den Bildern fast hören – Geschichten von Lebensfreude, Trauer und Hoffnung. Wie oft haben wir uns schon gefragt, was Glück wirklich bedeutet? Hier wird es greifbar. In einer Welt, in der beispielsweise nur 6% der Haushalte Über-65-Jährige haben, die mit Jüngeren zusammenleben, sind solche Gelegenheiten umso kostbarer. Sie machen deutlich, dass kulturelle Bildung durch Kunst-, Tanz- und Theaterprojekte eine wunderbare Plattform bietet, um miteinander, voneinander und übereinander zu lernen.
Ein Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen
Die aktuelle gesellschaftliche Situation, geprägt durch Themen wie Klimakrise und demografischer Wandel, stellt uns vor neue Herausforderungen. Dialoge zwischen den Generationen sind nötig, um Vorurteile abzubauen und Verständnis füreinander zu schaffen. Die Vernissage „Was ist Glück?“ ist ein kleiner, aber bedeutungsvoller Schritt in diese Richtung. Es gibt einen großen Gesprächsbedarf, und Kunst ist ein wunderbares Mittel, um diesen zu fördern.
In der heutigen Zeit, wo Begegnungen zwischen den Generationen oft arrangiert werden müssen, ist es wichtig, regelmäßig solche Projekte ins Leben zu rufen. Sie sind nicht nur eine Antwort auf die Abnahme der alltäglichen Kontakte, sondern tragen auch dazu bei, das kulturelle Wissen zwischen den Generationen zu bewahren und weiterzugeben.
Und so bleibt die Frage nach dem Glück nicht nur ein Thema für die Ausstellung, sondern ein dauerhafter Dialog, der unsere Gesellschaft bereichert und zusammenschweißt. Die Geschichten, die hier erzählt werden, sind nicht nur individuell, sondern auch universell. Sie laden jeden ein, darüber nachzudenken, was Glück für ihn oder sie bedeutet.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
