Ehrenamtliche Helden: Wie vier Oberhausener das Miteinander stärken
Am 13. Juli 2026 war es endlich so weit: Oberbürgermeister Thorsten Berg überreichte in einer feierlichen Zeremonie Ehrennadeln an vier ganz besondere Menschen, die sich in Oberhausen über viele Jahre hinweg unermüdlich engagiert haben. Im Beisein des Rats der Stadt wurden Siegfried Ingendorn, Julia Köster-Peters, Ulrich Kürten und Horst Edmund Schunk für ihr ehrenamtliches Wirken gewürdigt. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Herzblut und Energie die Geehrten in ihre Projekte stecken, und man fragt sich: Wo nehmen diese Menschen nur die Kraft her?
Siegfried Ingendorn, ein Name, der im Turnerbund Osterfeld eine große Rolle spielt. Seine Leidenschaft für das Turnen begann früh. Der Vorschlag zur Auszeichnung kam vom TC 69, und das hat seinen Grund: Seit 1972 trainiert er bereits die Kunstturnabteilung und hat mit viel Engagement eine konkurrenzfähige Mannschaft geformt. Wer hätte gedacht, dass dieser Mann, der selbst als Artist in Deutschland und Europa aktiv war, 1990 das Kunst-Turn-Team Oberhausen (KTTO) gründete? Und das Beste: 1998 wurde die Heinrich-Böll-Sporthalle als Landesleistungsstützpunkt eingeweiht – ein echter Meilenstein!
Ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde
Julia Köster-Peters hat sich über Jahrzehnte in der Kirchengemeinde St. Josef Schmachtendorf einen Namen gemacht. Ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ihr Einsatz für die Mädchen als Messdienerinnen und die Organisation von Gemeindefesten sind nur einige ihrer Verdienste. Unter den vielen Hüten, die sie trägt, ist sie auch Kassiererin des Fördervereins und kümmert sich seit über 18 Jahren um die Sternsinger. Im Oktober 2023 wurde sie in den Vorstand der Lebenshilfe Oberhausen gewählt und nicht zu vergessen: Ihre Jubiläums-Ehrenamtskarte seit 2025 spricht für sich! Diese Frauenpower ist einfach bewundernswert!
Ulrich Kürten ist ein ganz anderer Typ, aber nicht weniger bewundernswert. Seit 18 Jahren unterrichtet er rund 1.800 Seniorinnen und Senioren in Computerkursen. Das ist mehr als nur ein Job für ihn; es ist eine Mission, die digitalen Kompetenzen und die soziale Teilhabe der Senioren zu fördern. Unglaublich, wie viel Geduld und Empathie er aufbringt, um ihnen die Welt des Internets näherzubringen! Leider wird er seine ehrenamtliche Tätigkeit zum Jahresende beenden, doch die Spuren, die er hinterlässt, werden lange sichtbar bleiben.
Ein Leben für den Sport
Horst Edmund Schunk – ein Name, der im Fußball-Sport bekannt ist. Zunächst als Spieler und Trainer aktiv, musste er aufgrund einer Parkinson-Erkrankung aus dem aktiven Sport zurücktreten. Doch statt aufzugeben, fand er neue Wege, sein Engagement zu zeigen. So half er beim Aufbau des Fußballmuseums in Sterkrade Nord und leitete die Ping-Pong-Parkinson-Gruppe des SC Buschhausen, die ihm eine ganz neue Perspektive gab. Seine Erfolge bei internationalen Turnieren sind beeindruckend, und man fragt sich, wie er all das trotz seiner Herausforderungen schafft. Die Medaillen, die er gewonnen hat, sind nicht nur Trophäen, sondern auch Zeugnisse seines unermüdlichen Willens.
In Oberhausen wird das Ehrenamt großgeschrieben. Das Ehrenamtsbüro der Stadt ist die zentrale Anlaufstelle für all jene, die sich engagieren möchten – sei es als Privatperson, in gemeinnützigen Organisationen oder Unternehmen. Die Unterstützung reicht von Beratung und Vermittlung bis hin zu Netzwerkarbeit. Die Stadt legt großen Wert darauf, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und zu würdigen. Übrigens, die Zahlen sprechen für sich: 39,7 % der Bevölkerung ab 14 Jahren engagieren sich in Deutschland regelmäßig oder gelegentlich. Das zeigt, dass das Ehrenamt nicht nur eine Sache des Herzens ist, sondern auch eine bedeutende Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Stärke unserer Gesellschaft zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern auch im Engagement der Menschen. Freiwilliges Handeln stärkt demokratische Werte und sorgt für ein lebendiges Miteinander. In einer Zeit, in der viele nach Sinn suchen, bietet das Ehrenamt die Möglichkeit, Freude zu erleben und etwas Bleibendes zu schaffen. Manchmal ist es einfach nur ein Lächeln, das man im Austausch mit anderen bekommt, das einem sagt, dass man auf dem richtigen Weg ist.
Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.
