Heute ist der 26. Mai 2026 und die Vorfreude auf den Film „Rose“ ist in vollem Gange. Der Film wurde bereits mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet – eine Ehrung, die Sandra Hüller mit nach Hause nehmen darf. Das Werk selbst wird als ein seltenes, tief berührendes Kinoereignis beschrieben, das die Zuschauer in die düstere Atmosphäre des 17. Jahrhunderts entführt.
In einem abgelegenen protestantischen Dorf in Deutschland taucht ein mysteriöser Soldat auf. Er hat ein entstelltes Gesicht, mit einer markanten Narbe, und gibt sich als Erbe eines verlassenen Gehöfts aus. Das ist schon mal eine spannende Prämisse. Um seinen Anspruch zu untermauern, präsentiert er den skeptischen Dorfbewohnern ein Dokument. Zunächst sind sie misstrauisch, doch die anfänglichen Zweifel schwinden schnell. Der Soldat erweist sich als fleißig und gottesfürchtig, wird Teil der Gemeinschaft und es scheint, als könnte er endlich die Zugehörigkeit finden, nach der er sich sehnt. Aber—und hier kommt der Clou—sein Wunsch nach Akzeptanz basiert auf einer Lüge. Die Geschichte entfaltet sich als ein faszinierendes Spiel von Identität und Betrug, in dem eine Frau, die sich wie ein Mann verhält, das gesamte Dorf täuscht.
Filmvorführungen in Deutschland
Wer sich „Rose“ nicht entgehen lassen möchte, hat in den kommenden Wochen zahlreiche Gelegenheiten, den Film in den Kinos zu sehen. So läuft er im Bad Driburg Kino vom 21. bis 27. Mai 2026 und vom 28. bis 30. Mai 2026. Auch in Berlin wird der Film im fsk Kino vom 21. bis 27. Mai 2026 gezeigt. Ein weiteres Highlight ist das Cineplex in Bad Hersfeld, wo „Rose“ vom 30. August bis 2. September 2026 auf der Leinwand zu sehen sein wird. Über die gesamte Republik verteilt gibt es noch viele weitere Spielstätten, wie zum Beispiel das Cinema in Bad Saarow (16. bis 22. Juli 2026) und das seenema in Bad Waldsee (04. bis 10. Juni und 11. bis 17. Juni 2026).
Hier eine kleine Übersicht der Kinos, in denen der Film gezeigt wird:
- Fellbach Orfeo: 21.05.2026 – 27.05.2026
- Magdeburg Moritzhof: 21.05.2026 – 27.05.2026
- Bad Urach Forum 22: 21.05.2026 – 27.05.2026
- Crailsheim Cine-City: 28.05.2026 – 03.06.2026 und 08.06.2026 – 09.06.2026
- Leipzig Cineding: 12.06.2026 – 13.06.2026 und 18.06.2026 – 21.06.2026
Ein Kinoerlebnis der besonderen Art
Der Film „Rose“ ist nicht nur ein visuelles Erlebnis, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Thematik von Identität und Betrug wird durch die eindrucksvolle Darstellung von Sandra Hüller lebendig. Man fragt sich unwillkürlich, wie weit Menschen gehen, um dazuzugehören und welche Masken sie dafür tragen. Die gesamte Inszenierung wird von einer bedrückenden, aber fesselnden Atmosphäre begleitet, die einen nicht so schnell loslässt.
In Zeiten, in denen Geschichten über Identität und Zugehörigkeit immer relevanter werden, ist es besonders spannend, wie „Rose“ diese Themen aufgreift und verarbeitet. Ob im Kino oder bei Gesprächen nach dem Film – die Auseinandersetzung mit diesen Fragen wird sicherlich noch lange nach dem Abspann nachhallen.