In Mönchengladbach tut sich was – und zwar im Bereich der Medienbildung! Das Projekt „Medienscouts NRW an Grundschulen“ hat kürzlich seine erste Qualifizierungsveranstaltung gestartet. Sechs Grundschulen aus der Stadt sind mit von der Partie: die Anton-Heinen-Schule, die Astrid-Lindgren-Schule, die KGS Untereicken, die KGS Zeppelinstraße, die Montessori Schule und die Vitusschule. Ein bunter Mix also, der die Medienkompetenz der Schüler auf ein neues Level heben will!

Die Qualifizierungsnachmittage finden im Kommunalen Medienzentrum Mönchengladbach statt. Dort werden Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte bis Ende des Jahres in insgesamt drei Teilen geschult. Die Themen sind alles andere als trocken: Medienerziehung in der Grundschule, die Chancen und Herausforderungen digitaler Medien, Kinderrechte im digitalen Raum – und nicht zu vergessen die praktische Umsetzung des Medienscout-Konzeptes. Ziel ist es, die Medienbildung nachhaltig bei Grundschulkindern zu verankern, was in Anbetracht der zunehmenden Digitalisierung im Alltag von Kindern mehr als zeitgemäß ist.

Ein starkes Team für die Medienkompetenz

Nach Abschluss der Qualifizierung wird an den Schulen ein Medienscouts-Team aufgebaut. Schülerinnen und Schüler werden altersgerecht auf ihre Rolle vorbereitet und unterstützen ihre Mitschüler bei Fragen zur Mediennutzung. So wird die Steigerung der Medienkompetenz vorangetrieben, und das ist besonders wichtig – schließlich stehen die Kids heute schon in einer Welt voller digitaler Möglichkeiten. Aber wie geht man verantwortungsvoll damit um?

Um das Ganze noch weiter zu untermauern, gibt es zahlreiche Initiativen, die sich mit Medienkompetenz beschäftigen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zum Beispiel ein Medienpaket mit dem Titel „Cybersicherheit für 10- bis 14-Jährige“ ins Leben gerufen, das Lehrkräfte und Eltern unterstützt. In der Sekundarstufe I werden Unterrichtseinheiten angeboten, die sich mit Themen wie Accountschutz auf Smartphones, Passwörtern und Zwei-Faktor-Authentifizierung befassen.

Vielfältige Ressourcen für Lehrkräfte und Schüler

Ein weiteres tolles Angebot kommt von der Heinrich Böll Stiftung. Ihre Unterrichtsreihe „Selbstbestimmt im Netz“ vermittelt Schülern nicht nur Rechte, sondern auch einen souveränen Umgang mit digitalen Medien. Und das alles, während Klicksafe.de Lehrerhandbücher und Materialien für Grund- und Sekundarstufe bereitstellt – ein wahres Schatzkästchen für alle, die sich mit mobilen Medien beschäftigen!

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Die Plattform www.politische-medienkompetenz.de bietet Materialien zur politischen Bildung in der digitalen Welt, während der Privat-o-Mat Nutzern hilft, ihre Datenschutz-Einstellungen zu reflektieren. So wird den Schülern nicht nur ein Bewusstsein für ihre Rechte vermittelt, sondern auch für die Gefahren, die im Netz lauern. Die Angebote sind breit gefächert und zeigen, dass Medienbildung nicht nur ein Thema für die Schule ist, sondern auch für Eltern und die gesamte Gesellschaft.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass die Initiative in Mönchengladbach ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Mit einem starken Fokus auf Medienkompetenz und einer Vielzahl an unterstützenden Programmen kann man nur hoffen, dass die nächsten Generationen sicher und informierte Benutzer der digitalen Welt werden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Projekt weiterentwickelt und welche Früchte es tragen wird!

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