Heute ist der 21.06.2026, und in Mönchengladbach gibt es spannende Neuigkeiten für die Fußballfans! Ab dem 1. Juli wird der Borussia-Park in „ista-Borussia-Park“ umbenannt. Das ist nicht nur ein simpler Namewechsel, sondern Teil einer umfassenden Partnerschaft zwischen Borussia Mönchengladbach und dem Nachhaltigkeitspartner ista. Diese Partnerschaft, die ursprünglich im Sommer 2025 vereinbart wurde, läuft mindestens bis zum 30. Juni 2031. Für die Namenspartnerschaft erhält Borussia Mönchengladbach rund fünf Millionen Euro pro Jahr – eine Summe, die sicher in die Weiterentwicklung des Vereins fließen wird.

Im Mittelpunkt dieser Veränderung steht der neue CEO Dr. Stefan Stegemann, der mit seinen 62 Jahren frischen Wind in die Vereinsführung bringt. Er hat sich mutig auf das Terrain der Namenspartnerschaft begeben, während sein Vorgänger, Stephan Schippers, noch gegen den Verkauf des Stadionnamens war. Stegemann ist allerdings nicht nur an einer Namensänderung interessiert. Im neuen Podcast „FohlenPodcast – Standpunkte“ hat er Überlegungen angestellt, ob ein Investor-Einstieg bei Borussia sinnvoll sein könnte. Gemeinsam mit anderen Teilnehmern, darunter Geschäftsführer Markus Aretz und Sport-Boss Rouven Schröder, diskutierte er die Möglichkeiten, die sich dem Verein bieten, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga zu stärken.

Offen für neue Geschäftsmodelle

Auf die Frage nach neuen Geschäftsmodellen zeigte sich Stegemann aufgeschlossen. Er verwies auf erfolgreiche Beispiele anderer Vereine, wie den HSV, Schalke 04 und FC St. Pauli, die in der Vergangenheit bereits innovative Wege gegangen sind. Ein Genossenschaftsmodell oder die Zusammenarbeit mit Investoren, die die Werte des Vereins teilen, könnten denkbare Optionen sein. Allerdings, und das ist wichtig, müsste ein möglicher Verkauf von Klub-Anteilen die Zustimmung der Mitglieder erhalten. Stegemann betonte, dass solche Entscheidungen immer in einer Mitgliederversammlung getroffen werden sollten. Es ist ein klarer Appell an die Mitglieder und Fans, über die Möglichkeiten nachzudenken – denn die Konkurrenz schläft nicht.

Natürlich spielt auch die Nachhaltigkeit eine große Rolle in dieser Partnerschaft. Dr. Stefan Stegemann hebt den Mehrwert der Kooperation für Stadion und Verein durch innovative Gebäudetechnik hervor. Hagen Lessing, der CEO von ista, ist stolz über diese Namenspartnerschaft und betont gemeinsame Werte wie Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein. Diese Partnerschaft soll nicht nur das Stadion selbst, sondern auch die gesamte Umgebung nachhaltig prägen.

Innovationen im Stadionbetrieb

Die Herausforderung im Betrieb von Fußballstadien ist nicht zu unterschätzen. Von der Veranstaltungsleitung über Fanservices bis hin zu Sicherheitsfragen – da gibt es viel zu bedenken. Die DFL und der DFB haben bereits 2021 eine Initiative zur Förderung innovativer Technologien ins Leben gerufen, die dazu beitragen soll, den Innovationsgrad deutscher Stadien zu erhöhen. Die Projektgruppe „Stadioninnovationen“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Clubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga innovative Lösungen anzubieten. Das klingt nach einer Art Innovationsschmiede, wo Anbieter ihre Technologien präsentieren können und Clubs diese dann in der Praxis testen.

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Da wird deutlich, dass Borussia Mönchengladbach mit dem neuen Namen „ista-Borussia-Park“ und den Überlegungen zur finanziellen Unterstützung durch Investoren mutig in die Zukunft blickt. Die Fans können sich auf spannende Zeiten freuen, in denen das Stadion nicht nur ein Ort für spannende Spiele, sondern auch ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation werden könnte. Und das ist doch mal ein Grund zur Freude!

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